Änderung beim indirekten Linksabbiegen

In der Stadt Osnabrück werden die Anordnung der Ampelsignale für das indirekte Linksabbiegen verändert. Bislang fahren Radfahrende, die indirekt nach links abbiegen möchten, in die Kreuzung ein und halten auf der vorgesehenen Aufstellfläche an. Ihr Blick fällt auf die Ampel, die sich in Linksabbiegerichtung auf der anderen Seite der Kreuzung befindet, also am Ziel der Fahrt. Zeigt sie grün an, fahren sie los.

Die bundesweit gültigen Vorgaben für Ampeln sind in den Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA) festgelegt. Hiervon weicht das indirekte Linksabbiegen, wie es in Osnabrück praktiziert wird, ab. Um das indirekte Linksabbiegen richtlinienkonform zu gestalten, wird die Stadt die Konstellation im Kreuzungsbereich verändern. Die Aufstellfläche bleibt zum Großteil an derselben Stelle wie bisher, auch das Prinzip bleibt gleich. Die für den Radfahrenden maßgebliche Ampel wird sich nach der Umstellung jedoch in gerader Richtung unmittelbar vor dem Radfahrenden – also an dessen Startpunkt – befinden.

Mehr Informationen dazu https://www.osnabrueck.de/start/aktuelles/news/stadt-osnabrueck-veraendert-das-indirekte-linksabbiegen-fuer-radfahrende 

Um die Situation um die Radwege in Osnabrück zu verbessern, gibt es übrigens auch den Radentscheid Osnabrück, der sich für diese Belange einsetzt. Falls ihr diesen unterstützen wollt, liegen Unterschriftlisten in den AStA Büros in Haste und am Westerberg aus. Mehr Informationen zum Radentscheid findet ihr auf deren Website.

Frohe Ostern!

Dieses Jahr dürft ihr sogar schon vor Ostern auf Ostereiersuche gehen – und zwar auf dem Campus!

Auf dem ganzen Gelände haben wir am 06.04 nicht nur bunte Schokoeier, sondern auch 10 Schokohasen versteckt. Wer es schafft, einen der 10 Hasen zu entdecken, darf sich über einen AStA-Shop Gutschein im Wert von 5€ freuen. Kommt dafür einfach im AStA-Büro vorbei und tauscht den kleinen Zettel unter dem Hasen gegen den Gutschein ein.


Viel Glück beim Suchen! Wir sind gespannt, ob ihr alle Hasen finden könnt! 🐰

Fahrradschrauber*in gesucht

Für unsere Fahrradwerkstatt Ride2Repair suchen wir zum 01.05. im Umfang von 25 Stunden im Monat eine*n Nachfolger*in für unseren Mechaniker Henrik:

Du schraubst gerne an Fahrrädern und hast Lust, die Selbsthilfewerkstatt am Campus Westerberg zu betreuen? Dann bist du bei uns genau richtig! Im letzten Jahr haben wir die Werkstatt aufgebaut und öffnen jede Woche ca. 5 Stunden und reparieren gemeinsam mit den Studis Fahrräder. Das Konzept der Selbsthilfe bedeutet, dass die Studis selbstständig oder mit deiner Hilfe die Reparaturen durchführen.

Beginn der Tätigkeit: 01.05.2022

Umfang der Tätigkeit: 25h/ Monat als studentische/ wissenschaftliche Hilfskraft an der Hochschule Osnabrück

Deine Aufgaben

  • Reparaturen der Fahrräder gemeinsam mit den Studierenden und Mitarbeitende
  • Betreuung des Mail-Postfaches
  • Terminvergabe und Organisation der Reparaturen
  • Nachbestellung der Ersatzteile
  • Instandhaltung der Werkstatt

Was du mitbringen solltest

  • Du bist Studierende/r an der Hochschule Osnabrück
  • Du hast gute Kenntnisse der Fahrradmechanik (Grundkenntnisse sind ausreichend, sofern du Lernbereitschaft mitbringst)
  • Organisationsfähigkeit und regelmäßige Erreichbarkeit für die Terminvergabe
  • Bereitschaft, den Studis zu zeigen, wie sie ihr Fahrrad selbstständig reparieren können

Warum du die Werkstatt leiten solltest

  • Du kannst die Studierenden mit frisch reparierten Rädern glücklich machen
  • Du kannst selbst festlegen, wann du öffnest und deine Arbeitszeiten flexibel einteilen
  • Du kannst die Werkstatt für dein eigenes Rad nutzen

Einarbeitung und ein Reparatur-Workshop mit unserem aktuellen Mechaniker Henrik können im April erfolgen.

Sende deine Bewerbung mit einem kurzen Anschreiben und Lebenslauf – vor allem wollen wir dich aber persönlich kennenlernen – an: r2r@hochschulfreun.de und mobilitaet@hochschulfreun.de

Wir freuen uns auf deine Bewerbung,

Dein AStA der Hochschule Osnabrück

Statement Ukraine

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine, dessen Hauptstadt Kiew nur 1700 Kilometer von uns entfernt liegt, ist schockierend. Nicht nur in der Ukraine, sondern überall auf der Welt, gibt es Konflikte, die mit Waffengewalt ausgetragen werden anstatt auf diplomatische Mittel zurückzugreifen.  

Wir als AStA der Hochschule Osnabrück sind bestürzt, diese Entwicklung mit ansehen zu müssen und besorgt über die Geschehnisse auf dem Boden eines souveränen europäischen Staates. Kriegerische Handlungen gegenüber Menschen und Völkern sind durch nichts zu rechtfertigen. Es ist erschütternd, welches Leid die Menschen in diesen Regionen erleiden müssen und wir hoffen, dass dieser Schrecken bald ein Ende haben wird. 

Die Gremien der Hochschule Osnabrück sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und streben in vielfacher Hinsicht nach einem friedlichen und nachhaltigen Miteinander.

Auch an der Hochschule Osnabrück gibt es Studierende und Mitarbeitende die Freunde, Bekannte oder auch Familienangehörige in den Krisenregionen dieser Erde besitzen. Ihnen gilt unser besonderes Mitgefühl und unsere uneingeschränkte Solidarität.

Wenn ihr den Menschen helfen wollt, könnt ihr dies über die folgenden Organisationen tun:

Spenden: Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, UNO-Flüchtlingshilfe, UNICEF, Ärzte ohne Grenzen, etc. oder mit einer Blutspende.

Speziell für die Menschen in der Ukraine:

In Osnabrück z.B. über den “Grünen Jäger” oder dem “VFL Osnabrück” möglich. Es finden sich aber auch noch viele andere Möglichkeiten um einen Beitrag zu leisten.

Unter Freunden - Ein Interview mit Dominik Korte

Unter Freunden #003 – “Einfach mal ausprobieren”

Unter Freunden ein Intervie mit Dominik Korte

Für Dominik Korte – ehemaliger StuPist und AStA Referent –war die Zeit auf dem Campus Lingen sehr prägend. Er erzählt uns warum ein Engagement empfehlenswert ist und welche Unterschiede es zwischen Uni und Hochschule gibt.


In unserem Interviewformat “Unter Freunden” stellen wir euch Personen der Hochschule vor, die besonders aktiv sind oder eine besondere Geschichte zu erzählen haben. Also bekommt einen Eindruck davon, wer eigentlich hinter euren Hochschulfreund*innen stecken. Du hast auch etwas Interessantes zu erzählen? dann melde dich gerne unter pr@hochschulfreun.de mit deiner Geschichte. Wir freuen uns!


Hochschulfreunde: Hallo Dominik, schön, dass wir uns mal wieder in live sehen dürfen. Sag mal, wie geht es dir gerade?

Dominik: Mir geht es gut. Ich mache derzeit meinen Master in Düsseldorf, mit dem ich und auch mit meinen Kommilliton*innen sehr zufrieden bin. Hier ist alles etwas Größer als in Lingen aber es gefällt mir ganz gut.

Wagen wir einen Blick zurück auf deine Bachelorzeit. Was hat dir an deinem Studium in Lingen am meisten gefallen?

Am meisten definitiv das Umfeld. In Lingen herrscht einfach ein toller Umgang miteinander. Nach zwei bis drei Monaten kennt man bereits den ganzen Campus und seine Leute. Als Ersti wurde ich sehr nett empfangen und aufgenommen, so dass ich schnell in das Campusleben und in mein Studium reingefunden habe. Hier herrscht einfach eine sehr schöne, familiäre Lernatmosphäre.

Was ist der Unterschied zwischen Lingen und Düsseldorf – Hochschule und Universität?

Meine Matrikelnummer ist zwei Zeichen länger! Tatsächlich ist die Größe ein riesen Unterschied. Alleine an der Universität Düsseldorf studieren so viele Studierende, wie an der Hochschule und Universität Osnabrück zusammen. Wenn ich zum Campus fahre, frage ich mich erst einmal zu welcher Bushaltestelle muss ich überhaupt fahren? Entsprechend ist das Lernen auch anders. Es ist ein Unterschied, ob ich mit 300 oder mit 70 Personen in einem Vorlesungsraum sitze.

Neben deinem Studium warst du ehrenamtlich aktiv. Magst du uns erzählen was du gemacht hast?

Direkt nach meinem zweiten Semester bin ich in das Studierendenparlament gewählt worden. Da ich schon seit meiner Schulzeit in meiner Heimat in der Jugendarbeit aktiv bin, wollte ich mich auch neben dem Studium irgendwo einbringen. So habe ich mich dann in das Gremienleben an der Hochschule eingefunden und bin dann ein Jahr später – eher zufällig, als bewusst – in den AStA gekommen und war mit viel Freude über ein Jahr lang AStA Referent für Vorstand & Allgemeines.

Was heißt zufällig?

Mein Vorgänger ist relativ spontan aus dem AStA ausgetreten und wir saßen mit den Lingener Gremienleuten zusammen und haben überlegt wer Nachfolger sein könnte. Da wurde plötzlich mein Name in den Raum gerufen und ich dachte mir: „wenn es niemand anderes machen möchte, warum eigentlich nicht“. Kurz darauf war ich AStA Referent und es hat dann auch alles wunderbar gepasst und geklappt, würde ich sagen.

Was würdest du sagen, ist ein Engagement neben dem Studium wichtig bzw. empfehlenswert?

Schaden kann es definitiv nicht. Ich persönlich habe durch mein ehrenamtliches Engagement wahnsinnig viel auch neben dem Fachlichen gelernt: wie eine Hochschule aufgebaut ist und funktioniert; welche Rolle und Macht die Studierenden an einer Hochschule haben, was vielen meines Erachtens nicht bewusst ist aber auch ganz viele Soft Skills. Es hilft einer Person sich persönlich weiterzuentwickeln sowie einen Blick über den Tellerrand zu wagen und kein Fachidiot zu werden – ohne jemanden damit auf die Füße treten zu wollen.

Was würdest du den Leuten sagen, die noch am überlegen sind, sich neben dem Studium zu engagieren?

Es gibt ganz viele verschiedene Gremientätigkeiten, die unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Darüber hinaus kann in der Regel aber jeder für sich entscheiden, wie viel Zeit man investieren kann und möchte. Man könnte zum Beispiel erst einmal nebenbei mitwirken und bei Sitzungen mitmachen oder bei Veranstaltungen aushelfen, um herauszufinden, ob das jeweilige Gremium das richtige ist. Sich an der Hochschule zu engagieren ist sehr niederschwellig, wenn es einem dann doch nicht gefällt, kann man ja auch jederzeit zurücktreten. Daher: einfach mal ausprobieren!

Jetzt an einer anderen Hochschule – bzw. Universität. Welche Unterschiede sind dir bisher in den Strukturen und der Gremienarbeit aufgefallen?

Im Prinzip sind die Gremienstrukturen gar nicht so unterschiedlich. Jedoch glaube ich, dass ich mich an der Uni nicht nochmal gremientätig engagieren werde. Hier ist die Gremienarbeit sehr parteipolitisch geprägt und ich müsste zunächst einer Hochschulgruppe angehören, um eine Chance zu bekommen zum Beispiel in den StuRa (Studierendenrat) gewählt zu werden. Auch der Workload im Master ist deutlich höher als im Bachelor und ich hätte weniger Zeit mich voll und ganz einzubringen.

Du hast in einem Zeitungsartikel mal ein Statement zum Thema Hochschulpolitik abgegeben. Warum sollte deiner Meinung nach ein Hochschulgremium eher nicht parteipolitisch agieren?

Parteipolitisch ist im Grunde nicht falsch, jedoch finde ich, dass man sich in den Hochschulgremien auf die Hochschulpolitik konzentrieren sollte. Man wird ja von den Studierenden gewählt, um deren Interessen zu vertreten. Wenn man sich also inhaltlich darauf beschränkt, denke ich, ist es möglich viel tiefer in Themen, die Studierende betreffen, einzutauchen. Als ehrenamtliche Person hat man neben dem Studium eben kaum die Kapazität so breite Themen einer Partei zu bespielen.

Einmal Ehrenamtler, immer Ehrenamtler?

Ich glaube mir würde immer etwas fehlen. Jetzt im Master habe ich es auch schon ein paar Mal gemerkt, dass ich abends dasaß und nicht wusste, was ich jetzt tun soll. In Lingen war im Zweifel immer eine AStA Sitzung oder Veranstaltung wo man mit anderen zusammengekommen ist.

Zum Abschluss, was würdest du sagen war dein absolutes Highlight und dein absoluter Tiefpunkt deiner Gremienzeit war?

Ein sehr besonderer Moment war der Hochschulball 2021 und die Abgabe meiner Bachelorarbeit – denn das war der Abschluss einer sehr besonderen Zeit. Auch meine zweite Gremienweihnachtsfeier war ein absolutes Highlight für mich, denn hier durfte ich viele neue engagierte Leute kennenlernen. Ein Tiefpunkt? Das ist eine gute Frage. Die Zeit rund um mein Statement bei der NOZ war sehr stressig, da ich mit viel Gegenwind umgehen musste. Es war aber schön zu sehen, wie viel Rückenwind man von seinen Gremienkommiliton*innen erhalten hat.

Ok, mit welchen drei Wörtern würdest du nun deine (Gremien-) Zeit abschließend beschreiben?

Prägend. Spaßig. Anstrengend – aber ein gutes anstrengend!

Das Interview wurde am 10.11.2021 in Präsenz auf dem Campus Westerberg geführt.

Autor: Lena-Lotte Peters


Workshops der LA©H Initiative der Hochschule

Die LA©H Initiative der Hochschule bietet zwei neue Veranstaltungen an.

Angeboten werden (für die Anmeldung auf die Veranstaltung klicken):

Hier ein paar Informationen von und über die Initiative:

LA©H steht für Leichtigkeit, Achtsamkeit und (Clowns)-Humor.

Diese Qualitäten wollen wir fördern und das Thema „Humor als Resilienzfaktor“ in die Hochschule tragen.

Denn: Man könnte sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist nicht dazu verpflichtet. Du hast Lust, Dich gemeinsam mit uns zu engagieren? Dann schreib uns: heuteschongelacht@hs-osnabrueck.de

Scanne den QR-Code, um Dich über unsere Aktivitäten und Angebote zu informieren.

Wir freuen uns auf Dich!

Unter Freunden #002 – “Wir setzten uns für die Gleichberechtigung an der Hochschule ein”

Diversity, Nachhaltigkeit und Tierwohl! Ronja Link – ehemalige AStA Referentin – engagierte sich neben ihrem Master in zahlreichen Projekten, die ihr am Herzen liegen. Wo sie überall tätig war und was ihr die Gremienarbeit gebracht hat, erzählt sie Sergej im Interview.


In unserem Interviewformat “Unter Freunden” stellen wir euch Personen der Hochschule vor, die besonders aktiv sind oder eine besondere Geschichte zu erzählen haben. Also bekommt einen Eindruck davon, wer eigentlich hinter euren Hochschulfreund*innen stecken. Du hast auch etwas Interessantes zu erzählen? dann melde dich gerne unter pr@hochschulfreun.de mit deiner Geschichte. Wir freuen uns!


Hochschulfreunde: Hallo Ronja! Schön, dass du dir ein wenig Zeit während deiner Masterarbeit für dieses Interview genommen hast. Wie geht es dir denn zurzeit?

Ronja: Ich fühle mich ehrlich gesagt, in der aktuellen Situation oft wie das (April-)Wetter. Mal wie der Regen, dann fällt es mir schwerer mich zu motivieren und positiv zu denken. Aber auch wie die Sonne, dann bin ich einfach dankbar für meine Freundschaften, meine Familie und alles, was ich bis jetzt erreicht habe.

Deinen Bachelor hast du in Erfurt absolviert und studierst jetzt seit WiSe 2018 an der Hochschule Osnabrück den Master Business Management. Zwei Jahre warst du jetzt im AStA tätig. Magst du uns erzählen, wie du in den AStA gekommen bist?

Zu Beginn meines Studiums war ich auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit und kam so zufällig auf die Hochschulfreun.de Webseite und entdeckte das freie Shop-Referat. Auf das ich mich schließlich beworben habe.

Doch bei der AStA-Arbeit sollte es nicht bleiben und du hast dich schließlich noch in vielen anderen Bereichen aktiv eingebracht. Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten hast du noch übernommen?

Zwei Jahre lang war ich noch im Tierheim tätig und bin dort mit den Hunden spazieren gegangen. Leider ist dieses Ehrenamt in letzter Zeit etwas eingeschlafen.

2019 habe ich noch gemeinsam mit NEO das Projekt “Fashion Revolution Week” mitgestaltet. Hier ging es uns darum über die Situation und die negativen Auswirkungen der Fast Fashion Industrie aufmerksam zu machen, wie es beispielsweise der Einsturz von 2013 der Rana Plaza Fabrik in Bangladesch aufzeigt. In der Woche haben wir einiges auf die Beine gestellt, z.B. berichteten Second-Hand-Shop Besitzerinnen aus Osnabrück über nachhaltige Modealternativen.

Neben meiner AStA-Tätigkeit bin ich des Weiteren noch in der Arbeitsgruppe (AG) „Diversity and Equality“ tätig. Mit der AG wollen wir für mehr Gleichberechtigung an der Hochschule sorgen. Wir konnten auch schon einiges erreichen: mittlerweile gibt es einen Erstkontakt für Studierende mit Beeinträchtigung und das Thema Nachteilsausgleich sind wir ebenfalls angegangen. Zusätzlich wurde ich vom Studierendenparlament (StuPa) als studentische Vertretung im Auswahlgremium Deutschlandstipendium entsendet.

Wow, das ist ja eine ganze Menge.

Ein Vögelchen hat mir zu gezwitschert, dass du nicht nur während deiner Zeit in Osnabrück engagiert warst. Du warst also vorher schon ehrenamtlich tätig. Was hast du vorher gemacht und wo warst du aktiv?

Ich war während meines Bachelorstudiums in Erfurt im Fachschaftsrat tätig. Zusätzlich habe ich mich in Jena bei AIESEC engagiert. Da musste ich von Erfurt aus pendeln, das war auf Dauer etwas anstrengend, es war dennoch eine großartige Erfahrung für mich.

Welchen Unterschied konntest du zwischen dem Ehrenamt in Erfurt und der Gremienarbeit an der Hochschule Osnabrück feststellen?

Im AStA bin ich viel länger tätig gewesen als im Fachschaftsrat. Beim AStA war ich gewähltes Mitglied und hatte dadurch ein Stimmrecht. Im Laufe der Zeit versteht man die Funktionen der anderen Gremien viel besser, da man insgesamt einen besseren Überblick bekommt. Des Weiteren hatte ich hier an der Hochschule viel mehr Kontakt zu Mitarbeitenden.

Welche Themen sind dir während der gesamten Zeit wichtig gewesen? Worauf hast du dich in deiner Gremienarbeit fokussiert?

Primär habe ich mich um den AStA-Shop gekümmert. Ich war im Detail für den Verkauf sowie die Beschaffung von Lernmitteln für Studierende zuständig. Neben der klassischen Referatsarbeit sind mir soziale und ökologische Themen ein persönliches Anliegen sowie das Thema Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit.

Hast du das Gefühl, in deiner Gremienzeit etwas bewegt zu haben? Wenn ja, was genau?

In unseren Referaten haben wir viel Eigenverantwortung und Spielraum in unseren Tätigkeiten. Neben der Arbeit im Shops habe ich vor allem bei den sozialen Themen gemerkt, dass wir als studentische Vertretung im AStA in die Entscheidungsprozesse der Hochschule einbezogen werden. So konnte ich meine Meinung einbringen und die Interessen der Studierenden gegenüber der Hochschule vertreten.

Welche Kompetenzen oder Erfahrungen nimmst du aus deinen Tätigkeiten mit?

In der Gremienarbeit trifft man auf pluralistische Meinungen, dadurch lernt man im Team zu arbeiten, einen diplomatischen Umgang miteinander und das jedes Ziel auch mit Kompromissen einhergehen kann.

Zum Schluss wollen wir natürlich auch von dir erfahren, was dein absolutes Highlight während deiner Gremienarbeit war?

Mein absolutes Highlight waren die Zeiten nach den Sitzungen im AStA Garten, wo wir uns bei ein oder zwei Bier über Gremienthemen und darüber hinaus ausgetauscht haben.

Vielen Dank liebe Ronja, für den tollen Einblick in deine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Jetzt wollen wir dich aber nicht länger vom Schreiben deine Masterarbeit abhalten und wünschen dir viel Erfolg!

Das Interview wurde am 15.03.2021 über Zoom durchgeführt.

Autor: Sergej Friesen ist Mitarbeiter des Allgemeinen Studierendenausschusses


Wir brauchen dich! – Hilf uns unseren neuen Webauftritt zu finden

Tob dich mit uns kreativ an unserem Projekt Website Relaunch der Homepage Hochschulfreunde aus und gewinne einen Sachpreis in Höhe von 500€.

2015 entstand unsere Website mit dem Namen Hochschulfreun.de. Damals bestand das Ziel darin verschiedene Internetauftritte und veröffentlichte Inhalte auf einer Seite zu bündeln. So konnten Erstsemester sowie andere Studierende einen schnellen und einfachen Überblick über alle Angebote und Aktivitäten an der Hochschule Osnabrück erhalten.

In den Jahren hat sich jedoch einiges in der Gremienlandschaft und ihrer Kommunikation nach außen verändert. In der vergangenen Zeit verfolgte die Websitegestaltung keiner konkreten Strategie mehr. Da die Website das Aushängeschild der Gremienarbeit und auch als wichtige Informationsplattform gilt, soll diese nun neu aufgelegt werden. Sowohl der Inhalt, die Struktur als auch das Design müssen überarbeitet werden.
In den letzten Wochen haben wir ein Konzept für die neue Struktur der Seite entwickelt. Auf Basis dieses Konzepts soll schließlich eine neue Oberfläche entwickelt werden. Diese Aufgabe wollen wir als Projekt für interessierte Studierende der Hochschule Osnabrück ausschreiben und somit euch die Möglichkeit geben euer theoretisches Wissen kreativ in die Praxis umzusetzten. Alleine oder in einer Gruppe könnt ihr ab jetzt an der Ausschreibung teilnehmen und dabei sogar einen Sachpreis in Höhe von 500 Euro gewinnen.
Dafür müsst ihr uns nur bis zum 25. April eine Mail an relaunch@hochschulfreun.de schreiben, dass ihr dabei seid. Bis zum 17. Mai erstellt ihr dann einen ersten Designaufschlag, den ihr uns dann im Rahmen eines Pitches am 19. Mai vorstellt. 
Genauere Informationen erhaltet ihr in dem PDF Dokument zur Ausschreibung oder unter relaunch@hochschulfreun.de.

Wir freuen uns über eure Bewerbungen!
Eure Hochschulfreunde

Unter Freunden #001 – “Die ganze Gremienzeit war extrem geil für mich”

Sven Lüdemann – auch Svopo genannt – hat sich neben seinem Studium in zahlreichen Gremien engagiert. Woher der Name Svopo kommt und was ihn motiviert sich zu engagieren, erzählte er Sergej im Interview “Unter Freunden”.


In unserem Interviewformat “Unter Freunden” stellen wir euch Personen der Hochschule vor, die besonders aktiv sind oder eine besondere Geschichte zu erzählen haben. Also bekommt einen Eindruck davon, wer eigentlich hinter euren Hochschulfreund*innen stecken. Du hast auch etwas Interessantes zu erzählen? dann melde dich gerne unter pr@hochschulfreun.de mit deiner Geschichte. Wir freuen uns!



Hochschulfreunde: Hallo Sven! Schön, dass du während der Lernphase ein wenig Zeit für dieses Interview gefunden hast. Wir möchten zukünftig gerne ein neues Format auf hochschulfreun.de namens “Unter Freunden” etablieren, da du ein alter Hase in der Gremienarbeit bist, wollte ich mit dir beginnen, bevor du der Gremienarbeit aufgrund deines Studienabschlusses den Rücken kehrst. Also fangen wir an.

Wie geht es dir gerade?

Sven: Es geht mir in Ordnung. Den Semesterbetrieb habe ich erfolgreich abgeschlossen. Jetzt geht es an die Prüfungen. Drei Klausuren habe ich insgesamt vor mir. Im Semester war aber sehr viel zu tun, daher ist der Druck jetzt geringer geworden.

Wie bleibst du mit/trotz Corona bei den Vorlesungen am Ball?

Das frage ich mich auch jeden Tag. Aber irgendwie klappt es dann doch. Für mich und meine Kommiliton*innen ist die Pandemie natürlich eine große Herausforderung. Sonst hat man sich für Gruppenarbeiten getroffen und gemeinsam Dinge erarbeitet. Heute ist jeder zuhause, und man „trifft“ sich digital. Das ist nicht das Gleiche. Aber wir machen das beste draus. Das Studium ist sehr interessant und meine Kommilton*innen und ich schaffen es, uns täglich zu motivieren. Dafür bin ich ihnen dankbar.

Welche ehrenamtlichen Aufgaben hast du während deines Studiums übernommen?

Ich war knapp drei Jahre Referent für Hochschulpolitik im AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss). Außerdem ein Jahr studentischer Vertreter im Fakultätsrat der Fakultät WiSo (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) und im Senat der Hochschule. Darüber hinaus bin ich aktuell in einer Arbeitsgruppe der Hochschule im Bereich Studium und Lehre und dann noch so Kleinkram rechts und links. Ende 2017 wurde ich Teil des Orga-Teams des Terrassenfestes und jetzt bin ich fast ein Jahr Kassenwart vom Terrassenfest Osnabrück e.V., leider ohne das Terrassenfest 2020.

Wie bist du zu deinem gremienspezifischen Spitznamen “Svopo” gekommen?

Es gab im AStA schon einen Sven. Das geht halt nicht. Andere Namen werden doppelt akzeptiert, aber bei Sven ist das leider nicht der Fall. So wurde der Name des Referates im AStA (HoPo, Anm. d. Red.) mit meinem eigenen Namen kombiniert. Raus kam der Name “Svopo”.

Hast du dich schon vor deiner Zeit an der Hochschule Osnabrück ehrenamtlich engagiert?

Ja. Ich bin seit ca. 20 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr meines Heimatdorfes aktiv.

Wie bist du zu deinem Ehrenamt in den studentischen Gremien gekommen? Welche Kompetenzen hast du mitgebracht?

Zu den Kompetenzen: nichts Besonderes, Zeit und Motivation. Mehr nicht.

Zur Geschichte: Ich war als Hilfskraft an der Fakultät WiSo angestellt, worüber ich dann in stärkeren Kontakt mit den studentischen Gremien gekommen bin. Mit Marius (meinem späteren Referatskollegen, bzw. mein Vorgänger) habe ich so z.B. mal einen Abend an der Caprivi-Lounge-Theke verbracht. Ich hatte ein wenig Zeit über im Studium, irgendwie fehlte mir was. So habe ich nach Beschäftigung gesucht und schon das erste Mal vom AStA erfahren.

Kurze Zeit später habe ich einen AStA-Referenten angequatscht und gefragt, ob noch Referate im AStA frei seien. Am nächsten Morgen ging ich mit meinem Chef essen. Als wir Sergej vom AStA-Büro am Westerberg abholten, öffnete Sergej die Tür und sagte “Ah, du bist also der neue HoPo”. Das werde ich nie vergessen, der AStA-Referent hatte mein Interesse innerhalb von 24 Stunden bereits verbreitet.

Was hast du bis jetzt in dem Ehrenamt gelernt? Welche zusätzlichen Kompetenzen hast du durch welche Aufgaben erlangt?

Um nur ein paar Buzzwords zu nennen: Kommunikation, Teamwork, Präsentations-Skills, Diskussionsprozesse, Veranstaltungsorganisation, Projektmanagement, Belastbarkeit, Soft-Skills, Selbstorganisation.

Denkst du, du kannst die gewonnene Erfahrung auch in deinem Berufsleben brauchen?

Ja. Ich denke, insbesondere die oben genannten Kompetenzen sind sicherlich hilfreich.

Frustet dich die Gremienarbeit manchmal und was war dein Tiefpunkt in der Gremienarbeit?

Ja, sie hat mich ständig gefrustet. Demokratische Prozesse, Mitbestimmung, Teilhabe und Diskussion tun manchmal weh, sind langatmig und erscheinen manchmal unnötig. Manchmal stressen einen die Strukturen, manchmal sind es einzelne Personen und deutlich häufiger man selber.

Ich hatte aber nicht diesen einen Tiefpunkt. Phasenweise hat man einfach mal keinen Bock mehr.

Was war dein absolutes Highlight der Gremienarbeit?

Allem Frustrierenden zum Trotz hat es sich doch gelohnt. Man hat oft Punkte, an denen man verzweifelt. Dennoch war die ganze Gremienzeit der letzten Jahre extrem geil für mich. Das absolute Highlight war das Gelingen der ersten Hochschulwahlen, für die ich verantwortlich war. Das war im November/Dezember 2017. Ich habe da enorm viel Zeit reingesteckt und letzten Endes hat das Meiste wirklich gut funktioniert.

Vielen Dank Sven!

Das Interview wurde am 21.01.2021 über Zoom durchgeführt.

Autor: Sergej Friesen ist Mitarbeiter des Allgemeinen Studierendenausschusses


Umfrage zur Website hochschulfreun.de

Liebe Mitstudierende,

um unser Angebot und unseren Online-Auftritt zu optimieren, wollen wir – die Gremien der Hochschule Osnabrück – euch gerne einige Fragen zu unserer Website “hochschulfreun.de” stellen.

Die Umfrage dauert maximal 10-15 Minuten und erfolgt anonym.

Am Ende der Umfrage besteht die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen, bei der ihr einen Gutschein im Wert von 50€ gewinnen könnt.

Hier der Link zur Umfrage: “Umfrage Website hochschulfreun.de”

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr an der Umfrage teilnehmt und uns bei der Weiterentwicklung unserer Website unterstützen würdet.

Vielen Dank und viel Erfolg bei der Verlosung!

Deine hochschulfreun.de