Verschwörung von Hochschule und UEFA: Klausurenphase während der EM

Warum muss die Klausurenphase genau in die Zeit der EM hinein fallen? Gehen wir der Sache auf die Spur. Ich, als Teil der Generation Y, möchte die Ungerechtigkeiten unseres Systems aufdecken! Ich fühle mich dazu verpflichtet. Ich stürze mich auf diese Verschwörungstheorie, obwohl ich dafür eigentlich gar keine Zeit habe.

Dennoch schaffe ich es außerordentlich erfolgreich, mich mit solchen Abschweifungen vom effektiven Lernen abzulenken. Schreibtisch ist längst blitzblank. Jede Unordnung ist in sorgfältigster Tetris-Manier beseitigt. DVD’s und Bücher sind in abwechselnder Reihenfolge alphabetisch, und dann wieder chronologisch geordnet und alles andere, was ich unbedingt vorher erledigen musste, habe ich ungewollt in Bestzeit hinter mich gebracht.

Ist das euer Ernst!?

Seit längerer Zeit beschleicht mich das ungute Gefühl, Opfer eines Konplotts zwischen der Hochschule und dem europäischen Fußballverband UEFA geworden zu sein. Was bringt mich auf diesen Verdacht? An sich ist es schon jeden Sommer so gewesen, aber dieses Jahr will ich mich darüber auskotzen. Ich weiß ja, dieses Lernen ist eine Investition in meine Zukunft. Aber alter, die EM läuft ja nur knapp einen Monat. Und das alle paar Jahre. Und dann fällt die Klausurenphase genau in diesen einen Monat. Ist das euer Ernst? Und am Ende der Klausurenphase ist die Meisterschaft dann vorbei. Euer Ernst?! Und dann? Man fällt ins Sommerloch! Erzählt mir nicht, dass das nicht so gewollt ist!

Fallbeispiel Deutschland – Italien

Am Samstag spielt unser Team gegen Italien um 21 Uhr. Ein Spiel gegen den Fluch, habe ich gelesen. Noch nie hat die deutsche Fußball-Nationamannschaft bei einem großen Turnier gegen Italien gewonnen. “Noch nie hat die Nationalmannschaft ein Pflichtspiel gegen die Squadra Azzurra gewonnen, und auch die Gesamtbilanz des viermaligen Weltmeisters Deutschland gegen den viermaligen Weltmeister Italien fällt ziemlich ernüchternd aus. Von 32 Spielen hat das DFB-Team gerade sieben gewonnen; dem stehen fünfzehn Niederlagen gegenüber.” Tun wir so als stamme das aus meinem Stammtischwissen und ich hätte diese Statistik mal so nebenbei von mir gegeben ohne eine Suchmaschine benutzen zu müssen. Wie auch immer – es scheint ein mit Spannung beladenes Spiel zu werden, aber was musste ich noch mal tun? Achja, ich muss für meine Klausuren lernen.

Ich bin ja nicht mal ein Fußballfanatiker. Aber ich würde mich gerade in dieser Zeit gerne als einer versuchen! Wenn ich mit meinen Kommilitonen zwischen den Vorlesungen über EM-Ergebnisse spreche, versuche ich möglichst expertenreife Prognosen abzugeben. Davon hängt schließlich auch meine Platzierung in der internen Tipprunde ab. Die obersten Ränge versprechen Ruhm und Ehre, den aufrichtigsten Respekt, den man von seinen Kumpels kriegen kann. Außerdem macht es Spaß! Scheiß drauf! Ich werde das Spiel am Samstag Abend schauen. Ich suche mir eine dieser Locations für’s Public Viewing HIER raus und schalte vom Lernstress ab! Ich werde dieses mal alles einfach viel besser timen, so dass ich mir einen Großteil vom Lernstoff schon vor Spielbeginn angeeignet habe. Das rede ich mir fest ein, auch wenn mir diese Zeitrechnungen in der Vergangenheit desöfteren zum Verhängnis wurden. Irgendwie habe ich das trotzdem alles immer unter einen Hut bekommen. Ich frage mich selbst, wie ich das gemacht habe. Ich erinnere mich wie die Zeitnot an mein umweltpolitisches Verantwortungsbewusstsein appeliert hat. Auf einmal wollte ich aus meiner Politikverdrossenheit ausbrechen, aktiv werden und den Klimawandel bekämpfen. Einen Schuldigen dafür finden, dass gerade in der Klausurenphase das beste Wetter der Saison aufgetischt wird und ich entweder in stickigen Räumen in Büchern graben musste, Formeln auswendig lernen und verinnerlichen musste als wäre es der Text für eine wichtige Theaterrolle, anstatt mir die Abrechnung von Modefitnessmenschen am Strand anzuschauen (alternativ am Badesee, für Strand habe ich als Student nicht immer das nötige Kleingeld).

Niederschmetterndes Fazit

Im Zweifel für den Angeklagten. Ich habe leider keine Beweise für diese Verschwörung, auch wenn ich ein Muster zu erkennen glaube! Mir bleibt keine Wahl. Ich muss mich damit arrangieren und das Beste draus machen! Ich werde mir das Deutschlandspiel mit meinen Kollegen dennoch anschauen und mein Pseudowissen über Fußball nur so ausschütten. Gleiches gilt für das kommende Spiel der Iceland Vikings, die sich meine Sympathie verdient haben! Ich werde mich mitreißen lassen und echte Emotionen hervor bringen. Hoffentlich gewinnt unser Team und wir schaffen es ins Halbfinale! Selbstverständlich habe ich in der Tipprunde Deutschland als Europameister angegeben! Komm rum! HIER findest du eine Auflistung der wichtigsten Public Viewing Spots in Osnabrück!

EU-Türkei-Beziehung in der Krise, die Zweite: Vortrag und Diskussion

Die letzten Tage wurden medial vom Brexit und seinen politischen Konsequenzen für die EU als auch für die in sich gespaltene britische Insel überschattet. Viel Spekulation, so einige unsichere Prognosen und viele ratlose Expertengesichter, vor allem im Hinblick auf die rechtspopulistischen Parteien in ganz Europa, die den Brexit wie einen selbst errungenen Sieg lobpreisen. Die EU befindet sich definitiv in einer Krise. Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ideell. Gleichzeitig muss sich die EU nach außen als globaler Akteur behaupten. Da kommt die Beziehungskrise mit der Türkei ziemlich unpassend hinzu. Im Rahmen der Vortragsreihe “Leadership and Crisis in the EU” des Jean Monnet Centres of Excellence soll die Beziehung von EU und Türkei mit Rückblick auf die Beitrittsverhandlungen beleuchtet und diskutiert werden, um den heutigen Status besser nachvollziehen und in seiner Brisanz bewerten zu können.

Am Dienstag wird Dr. Jörg Baudner der Universität Osnabrück einen Vortrag mit dem Titel “Political Leadership zwischen Stammtisch und Verhandlungstisch – die EU-Türkei-Beziehungen als Multi-Level-Politics” halten, an den eine Diskussionsrunde mit dem Publikum anknüpft. Du bist eingeladen: 18:15 Uhr, Zimeliensaal in der Universitätsbibliothek (Alte Münze 16, 49074 Osnabrück). Eintritt ist natürlich frei.

Worum genau geht es in dem Vortrag?

Die türkischen Beitrittsverhandlungen zur EU wiesen verschiedene Paradoxien auf. Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Sarkozy sprachen sich 2005 vehement gegen eine Mitgliedschaft der zu jenem Zeitpunkt sehr reformfreudigen Türkei aus. Schon vor der sogenannten Flüchtlingskrise, in 2013, war die Äußerung von G. Öttinger (CDU), dass eines Tages eine deutsche Kanzlerin “auf Knien” die Türkei um den Beitritt bitten würde, Indikator für einen Positionswechsel – trotz der zunehmend autoritären Tendenzen der türkischen AKP-Regierung. Dr. Jörg Baudner, vertritt die These, dass sowohl in der Türkei als auch in Deutschland die EU-Beitrittsverhandlungen in erster Linie nationalen Politikzielen dienten. Ihre Dynamik als auch die verwendeten Identitätsdiskurse können auf das strategische Kalkül von Regierungsakteuren zurückgeführt werden. Dabei ist von zentraler Bedeutung, dass sowohl AKP als auch die CDU konfessionelle Parteien sind, für die “interkulturelle (EU) Integration” im Widerspruch zu ihrem ursprünglichen Selbstverständnis steht.

Jörg Baudner ist seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Kulur- und Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück. Nach einem MSc an der London School of Economics und einem PhD an der University of Birmingham war er u.a. an der Bilgi und Bogazici University in Istanbul tätig.

Was ist das Jean Monnet Centre of Excellence in European Studies?

Im Rahmen des JM Centres kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Sozial-, Rechts-, Wirtschafts-, Geschichts- und Kulturwissenschaften unter Federführung des Fachbereichs Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Forschung und Lehre zu Fragen der Europäischen Integration an der Universität Osnabrück zu fördern und zu vertiefen. Ein solcher interdisziplinärer Ansatz ermöglicht es, komplexe europapolitische Themen umfassend zu untersuchen und zu verstehen.

Weitere Infos zur Vortragsreihe findest du hier.

Oscalation 2/6: Deine favorisierte Veranstaltungsübersicht

Die Evolution des OSCA-Portals ist mitten in der zweiten Runde. Das letzte Update brachte eine andere Navigations-Struktur und auch wenn dies auf den ersten Blick etwas lahm erscheint, findet man sich nun tatsächlich schneller zurecht. Doch das anonyme Feedback zu Teil 1 zeigte, dass noch ein gutes Stück Luft nach oben ist. Das OSCA-Team hat sich sehr über die Nachrichten gefreut und baut nun weiter auf unsere Mithilfe. Nun denn – hier eine weitere Mini-Umfrage.

Wie geht’s weiter?

Unter anderem liegt die Veranstaltungsübersicht auf der Werkbank der OSCA-Hacker – also jene Seite, die du nach Klick auf Meine Veranstaltungen findest. Da sich das Design zukünftig ändern wird, fragt sich das OSCA-Team, ob auch inhaltliche Änderungen vorgenommen werden sollten, um dir eine optimale Veranstaltungsübersicht zu liefern. Viele Benutzer bevorzugen noch die alte “klassische” Ansicht. Warum? Gib bitte bis zum 1. August 2016 Feedback.

Keine Sorge, die Umfrage ist wieder anonym. Allgemeines Feedback zum OSCA-Portal kannst du hier abgeben.

Die Umfrage ist abgelaufen.

 

Schmähgedicht und Flüchtlingsabkommen: Talkrunde über die EU-Türkei-Beziehung

Die EU erlebt dieser Tage historisch wichtige politische Abstimmungen (Brexit ja oder nein) und die Beziehung zum engen Partner Türkei ist angespannt (Stichwort Erdogan-Schmähgedicht und Flüchtlingsabkommen). Die Frage eines Beitritts der Türkei zur EU sorgte bereits in der Vergangenheit für hitzige und vor allem emotionsgeladene Diskussionen. Genau so dürfte es sich auch heute Abend in der Caféhausdebatte zum Thema “EU & Türkei: Kleiner Flirt oder langfristige Partnerschaft?” abspielen, zu der du vom Jean Monnet Centre of Excellence in European Studies herzlich eingeladen bist.

In gemütlicher Kneipen- und Caféhaus-atmosphäre werden regelmäßig mit zwei bis drei Expertinnen und Experten unter professioneller Moderation über aktuelle europapolitische Themen diskutiert. Du sollst dich einbringen! Das Ganze findet im Stadtgaleriecafe (Große Gildenwart 14, 49074 Osnabrück) statt und ist als Universitätsveranstaltung natürlich völlig kostenlos – natürlich auch für Studierende der Hochschule. Beginn ist 19:00 Uhr.

Was ist der Hintergrund?

Der türkische Präsident Erdogan sorgte in den letzten Monaten immer wieder für Empörung – und wurde dafür auch von der EU kritisiert. Zeitgleich entstand aber das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei, um die aktuelle, sogenannte Flüchtlingskrise in Europa bewältigen zu können. Ist die Türkei also ein wichtiger Partner der EU, der langfristig auf engere Beziehungen hoffen kann oder ist das Flüchtlingsabkommen aus Opportunismus seitens der EU entstanden, da die Solidarität innerhalb der EU schwindet?

Ganz im Stile einer TV-Talkrunde wird es im ersten Block eine 45-minütige Podiumsdiskussion zwischen den geladenen Gästen geben, die sich aus WissenschaftlerInnen und StudentInnen zusammensetzen. Im zweiten Block soll das Publikum Fragen an die ExpertInnen stellen können.

Polit-Talkrunde: die Gäste

Dr. Jörg Baudner (Europäische Integration und EU-Türkei Experte)

Jörg Baudner ist seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Kulur- und Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück. Nach einem MSc an der London School of Economics und einem PhD an der University of Birmingham war er u.a. an der Bilgi und Bogazici University in Istanbul tätig.

Zu den weiteren Talkgästen gehören:
Prof. Dr. Thomas Groß (Rechtswissenschaften), Prof. Dr. Christoph Rass (Historiker und Historische Migrationsforschung), Hanne Schneider (MA-Studentin im Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien). Moderiert wird die Talkrunde von Prof. Dr. Andrea Lenschow (Direktorin des JMC).

Was ist das Jean Monnet Centre of Excellence in European Studies?

Im Rahmen des JM Centres kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Sozial-, Rechts-, Wirtschafts-, Geschichts- und Kulturwissenschaften unter Federführung des Fachbereichs Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Forschung und Lehre zu Fragen der Europäischen Integration an der Universität Osnabrück zu fördern und zu vertiefen. Ein solcher interdisziplinärer Ansatz ermöglicht es, komplexe europapolitische Themen umfassend zu untersuchen und zu verstehen.

Weitere Infos zur Veranstaltung findest du hier. Dieser Cafehausdebatte folgt in der kommenden Woche ein weiterer Vortrag zu den EU-Türkei-Beziehungen. Dazu allerdings in den kommenden Tagen mehr.

Hochschulkino am Montag: “Er ist wieder da” – Hitler im Jahr 2011

Letztes Jahr wurde Adolf Hitler, gespielt von Oliver Masucci, zum Leben erwacht und erklomm die deutschen Kinocharts. Die für den 66. Deutschen Filmpreis 3fach-nominierte Komödie, unter anderem in der Kategorie “Bester Film”, wird am Montag um 20:00 Uhr im Hochschulkino gezeigt.

Die Romanvorlage von Timur Vermes wurde 2012 zum Spiegel-Bestseller. Die Filmadaption, in dem Hitler im Jahr 2011 in Berlin Mitte wiedererwacht, zog im letzten Spätherbst mehr als 2,4 Millionen Besucher in die Kinosäle und war damit der erfolgreichste Film des Jahres. Laut Filmstarts haben die deutschen Produktionsfirmen Mythos Film und Constantin Film sogar die Rechte für ein italienisches Remake verkaufen können, in dem dann Benito Mussolini zurückkehren soll.

Worum geht’s?

Die Welt hat sich weiter entwickelt, wohingegen der mittlerweile 69-jährige Adolf Hitler der Gleiche geblieben ist. Doch der zornige Ex-Diktator wird nicht ernst genommen. Er wird wird für einen verdammt witzigen Imitator gehalten, so dass er über verschiedene Zufälle und Umstände letztlich zum Comedy-Fernsehstar wird. Seine neue Popularität beim Fernsehpublikum soll ihm zu neuer Macht verhelfen. Und die Medien unterstützen ihn dabei – es geht schließlich alles um die Quote! Für die Darbietung als Hitler wurde Oliver Masucci für die “beste männliche Hauptrolle” beim Deutschen Filmpreis 2016 nominiert.

Komm rum, du bist eingeladen! Wegen technischer Probleme wird der Film nicht wie gewohnt in der Caprivi-Lounge gezeigt. Stattdessen wird auf Raum CN0005 ausgewichen (ebenfalls am Capriv-Campus). Der Eintritt ist lediglich 1,50€ (+ 0,50€ einmaliger Semesterbeitrag). Einlass ab 19:45 Uhr. Organisiert wird das Ganze von der Fachschaft WiSo.

Oscalation 1/6: Das OSCA-Portal wird mobil(er)?

Man muss es der Hochschule wirklich lassen: Die Evolutionen des OSCA-Portals mit einem Hauch Selbstironie anzukündigen, zeigt doch Willen zur Verbesserung. Wie der Betreff der Ankündigungsmail „Das OSCA-Portal der Hochschule Osnabrück wird mobil(er)“ verrät, hat man nun erkannt, dass der ein oder andere Studi ein Smartphone besitzt. Davon war bei der Einführung 2013 auch wirklich noch nicht auszugehen. Damals war das Internet ja auch noch „Neuland“, wie unsere Bundeskanzlerin feststellte. 😉

Genug der bösen Worte. Taten Warten!

Okay okay, über das OSCA-Portal herzuziehen ist nun wirklich ein alter Hut. Die Anmeldung zu den Prüfungen haben wir ohne größere Verletzungen überstanden und freuen uns nun sehr über die neue Titelleiste. So ist alles schonmal schick zusammengefasst, fühlt es sich auch noch ein bisschen an, als hätte man sich einen Drahtesel aus 15 Fahrrad-Wracks am Osnabrücker Hauptbahnhof zusammengeschraubt. Doch wie angekündigt lässt der Endzustand ja noch ein bisschen auf sich warten.

Ein Länzchen brechen!

Besonders die Fraktion der Studis <=WS13/14 hört man immer lautstark von anno dazumal reden, als es noch das Wurstbrot StudIP gab. Und wie Malmsheimer in seinem berühmten Sketch feststellte, war früher nicht alles besser. Klar, früher war alles gut und es wäre auch noch so, hätte man es einfach gelassen. Aber was für Wurstbrote gilt, trifft nicht unbedingt auf Hochschulportale zu. So kann zwar der virtuelle Lernraum in OSCA nicht ganz bei StudIP mithalten, dafür bildet OSCA aber auch alle Prozesse von der Bewerbung bis zur Exmatrikulation ab – und das beschleunigt nervige Service-Prozesse ungemein! Beim nächsten Mal, wenn wir uns also darüber aufregen, dass die Prüfungsanmeldung und Intuition gegensächliche Begriffe sind, freuen wir uns umso mehr, dass wir uns easy eine Immatrikulationsbescheinigung klicken können. Außerdem isst heute sowieso kaum einer mehr Wurstbrote. Und früher musste man sich zudem mit Stift und Papier zu den Prüfungen anmelden! 😉

Was ist deine Meinung?

Was denkst du über das OSCA-Portal? Flopp oder Top? Was fehlt, was ist zu viel? Schreib gerne in die Kommentare oder gib deinen Senf ganz anonym im folgenden Formular dazu.

Die Umfrage ist abgelaufen.

 

Willst du ein landesweites Semesterticket? Stimm jetzt ab!

Lieber Studi,

wie du wahrscheinlich weißt verhandelt dein AStA jedes Jahr mit jedem einzelnen Eisenbahnunternehmen in Niedersachsen  einen separaten Preis. Das ist eine Menge Aufwand für unsere Verkehrsreferenten und im Ergebnis hat jede Uni und Hochschule ein anderes Verkehrsnetz.

Gemeinsam mit anderen ASten in Niedersachsen verhandeln wir daher seit einiger Zeit über ein landesweites einheitliches Semesterticket. Dieses könnte für alle Hochschulen und in allen Regionalzügen gültig sein und spätestens zum WS 18/19 eingeführt werden.

Bitte beteilige dich deshalb an dieser kurzen Abstimmung, damit wir ein breites Meinungsbild bekommen. Die Abstimmung ist anonym und bildet die Entscheidungsgrundlage dafür ob die landesweiten Verhandlungen weitergeführt werden oder nicht.

Vielen Dank!
Dein AStA

Stell dir vor, du wirst zu einer Urabstimmung über ein landesweites Semesterticket für alle Hochschulen mit der Gültigkeit in allen Regionalzügen aufgerufen. Das landesweite Semesterticket würde folgende Verbesserungen für die Hochschule Osnabrück mit sich bringen:

  • zusätzliche Gültigkeit in Regionalzügen auf folgenden Bahnstrecken:
    • Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen
    • Hannover – Hildesheim – Bad Harzburg
  • eine berechenbare Preisentwicklung anstelle hoher Preissprünge wie sie heute entstehen könnten, wenn z.B. in einem Regionalnetz ein neuer Anbieter an den Start geht
  • deutlich einfachere Verwaltung und Abwicklung des Tickets durch euren AStA, da es nur noch einen zentralen Ansprechpartner statt ein Dutzend Verhandlungspartner gäbe.

Das landesweite Semesterticket würde dazu führen, dass der Semesterticketpreis an der Hochschule Osnabrück gegenüber heute um 0 bis 10 € ansteigen würde.

Der Zeitraum für die Abstimmung ist leider abgelaufen.

Blockwoche: Sind wir hier im Zirkus?

Die Hälfte des Semesters ist geschafft und für die WiSo-Studis ist es wieder Zeit für die Blockwoche. Die einen genehmigen sich ein kleines Päuschen vom stressigen Studi-Alltag und die anderen, bei denen noch eine Pflichtblockwoche aussteht, stürzen sich in das abwechslungsreiche Blockwochenangebot. Wie eine internationale Blockwoche aussieht, kannst du im Blogartikel am Beispiel New York nachlesen. Und wenn du wissen willst was eine nationale Blockwoche zu bieten hat, dann bist du hier genau richtig! Ein Gastartikel von Christoph.

Zauberhafter Zirkus

„Zirkus erleben – Einführung in die Zirkuspädagogik” so lautete der Titel meiner nationalen Blockwoche, welcher dann auch direkt am ersten Morgen für eine junge Dame zur amüsierten Reaktion „WAAS ist das hier gar nicht ‚gesund und fit am Arbeitsplatz‘?!” führte. Nun war klar, dass sich niemand im Raum geirrt hatte und die Atmosphäre war direkt entspannt. Dieses wurde durch den ersten Satz von unserer Dozentin Sophia Böhmer noch unterstrichen, welche uns lächelnd mit einem „Im Zirkus sagt man Du“ begrüßte und so direkt das Eis brach.
Es folgten verschiedene Formen von Spielen und Vertrauensübungen, die uns schnell in ihren Bann zogen und über die Tage hinweg viel von der Faszination Zirkus spüren ließen. So wurde das allmorgendliche „wachklopfen“ und massieren des Rückens, gefolgt von dem energischen „Wuuuuush“-Schrei und dem Motivations- „Jaa!“ schnell zum festen Ritus, der zwar belächelt, aber dann immer konsequent und komplett durchgezogen wurde. Hat man ja auch nicht jeden Morgen.

Welche Kunststücke lernt man denn?

Thematisch lagen die Schwerpunkte auf Jonglage, Einradfahren, Kugellaufen, Trampolin, Trapez sowie Akrobatik. Sophia, die über Zirkuspädagogik in Wien diplomierte, verstand es alle mitzunehmen und auch zum Ausprobieren und Lernen zu animieren, wofür sie später in der Feedback-Runde auch mit Lob quasi überschüttet wurde. Aber auch der Theorie wurde Sorge getragen, sodass wir gelernt haben, wo der Zirkus seine Ursprünge hat, in welch vielfältigen Gebieten Zirkuspädagogik angewendet werden kann und, dass das Wort “Zirkus” eigentlich nur in Deutschland mit Z geschrieben wird. Verrückt.

Ab in die Manege!

Am letzten Tag war es dann so weit, die Zirkusaufführungen standen auf dem Programm. Wir fanden uns in Gruppen zusammen und bereiteten jeweils eine kleine Kür vor. Diese wurden mit Musik untermalt und von einem Ansager begleitet. Was soll ich sagen?

Die Halle tobte: Spektakuläre Szenen überboten sich im Minutentakt – waghalsige Seilspringerinnen, Jongleure, welche sich die Bälle zuwarfen und unglaubliche Tellerdreher waren zusehen, eine rasante Einradchoreografie sowie das große Finale – ein akrobatisches Feuerwerk mitten in der Manege – ließ alle Münder offen stehen. Die Zuschauer haben getobt! Wir waren schließlich gute Zuschauer  😉


Dies ist ein Gastartikel von Christoph.

Von der Nordsee bis zum Harz – Mit dem Semesterticket einmal quer durch Niedersachsen

Kommst du direkt aus Osnabrück? Wenn nicht, dann geht es dir wie vielen deiner Kommilitonen auch, denn die meisten Studis kommen nicht direkt aus unserem schönen Studienort. Was aber tun, wenn das zu Hause doch mal ruft oder Mutti mal wieder die Wäsche waschen soll? Na klar, rein in die Bahn und ab nach Hause – wären da nicht die teuren Fahrkartenpreise. Zum Glück hat sich bereits das Verkehrsreferat des AStA um dieses Problem gekümmert. Es wurden Verträge mit den Verkehrsunternehmen geschlossen, die aufgrund der Vielzahl an reisenden Studis günstige Pauschalpreise enthalten. Insgesamt zahlst du nun pro Semester also nur noch 172,44 € (Standort Osnabrück) bzw. 141,71 € (Standort Lingen) für dein Semesterticket im Rahmen deines Semesterbeitrages. Da das Semesterticket auf dem Solidarmodell beruht, ist der Erwerb für alle immatrikulierten Studierenden verpflichtend. Das Semesterticket ist in deiner CampusCard enthalten.

Wo du damit fahren darfst?

Grundsätzlich darfst du mit allen Zügen der DB Regio Niedersachsen (inklusive S-Bahn Hannover – nicht die Straßenbahn „ÜSTRA“), der Westfalenbahn und des Metronoms fahren. Weiterhin ist es Studis erlaubt einzelne Strecken des erixx und der NordWestBahn zu nutzen. Die Nutzung der etwas schnelleren Verkehrsmittel wie z.B. ICE und IC sind dir leider nicht vergönnt, aber dadurch bleibt dir in den Regionalzügen umso mehr Zeit für spannende Dinge, wie die vorbeiziehende Landschaft zu bewundern, dich zurückzulehnen und das Verhalten der Mitreisenden wie im Kino zu verfolgen oder einfach nur den verlorenen Schlaf der letzten Woche nachzuholen. Also, immer positiv denken! 😉

In die Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs von Städten mit Ausnahme von Osnabrück solltest du ebenfalls nicht ohne Fahrschein einsteigen, da dir das ebenfalls gewissen Ärger einbringen würde. Aber jetzt wieder zu den Verkehrsmitteln, die du problemlos nutzen kannst. Als Studi am Standort Osnabrück kannst du alle Busse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück inklusive Flughafenbus sowie der Verkehrsgemeinschaft Münsterland für die Buslinien in den Gemeinden Hörstel, Ibbenbüren, Lengerich, Lienen, Lotte, Mettingen, Recke, Tecklenburg und Westerkappeln nutzen. Solltest du am Wochenende oder an Feiertagen (Samstag 00:00 – Sonntag 23:59) Besuch bekommen, so hast du sogar die Möglichkeit deinen Gast in deiner Begleitung kostenfrei in den Bussen des VOS mitzunehmen.

Wofür du den Bus braucht? Na nimm doch zum Beispiel die Linien 21, 32 oder 33 um vom Neumarkt zum Rubbenbruchsee (Haltestelle Barenteich) zu kommen oder spring in die Linien 581 oder 582 für eine Fahrt zum Osnabrücker Piesberg (Haltestelle Industriemuseum). Sollte dir eher nach einem Besuch im Zoo sein (Haltestelle Osnabrücker Kreishaus/Zoo), so steht für dich die Linie 21 bereit. Diese sowie auch die Linie 22 bringen dich auch unter der Woche trockenen Fußes auf den Westerberg zur Hochschule (Haltestellen Caprivistr., Hochschulen Westerberg).

Studis aus Lingen stehen die Busse der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd, das LiLi-Busnetz und die Buslinien 161 und 165 in die Grafschaft Bentheim zur Verfügung. In Osnabrück dürfen sie mit ihrem Semesterticket in Busse der Linien 21 und 22 des VOS mitfahren.

Solltest du dir mal nicht sicher sein, ob du eine bestimmte Strecke mit deinem Semesterticket befahren darfst, so kannst du einfach den Netzplan aufrufen und nachschauen. Dort sind alle Strecken detailliert aufgezeichnet und du findest noch ergänzende Infos zu deinem Semesterticket.

Was passiert mit dem Ticket bei einem Auslandssemester?

Da du während eines Auslandssemesters (mind. 6 Monate) natürlich keinerlei Nutzen aus diesem Ticket ziehen kannst, hast du anschließend die Möglichkeit dir den gezahlten Betrag wieder zurückerstatten zu lassen. Den Antrag auf Rückerstattung kannst du hier direkt online abrufen.  Zusammen mit den geforderten Nachweisen ist er beim AStA einzureichen (gerne auch per Mail an asta-verkehr@hs-osnabrueck.de). Selbige Möglichkeit besteht auch für Studierende, die einen Schwerbehindertenausweis besitzen und für Studis, die exmatrikuliert wurden.

Nicht vergessen: Validierung!

Bei der Nutzung deines Semestertickets solltest du immer auf die Gültigkeit achten, die auf deiner CampusCard abgedruckt ist. Vor jedem neuen Semester musst du deine Karte validieren, sprich einen neuen Gültigkeitszeitraum auf die Karte drucken lassen. Dieses funktioniert durch den TRW-Streifen (Thermo-Rewrite), der auf deiner CampusCard klebt und – wie der Name schon sagt – wiederbeschreibbar ist. Vorher musst du dich jedoch erst ordnungsgemäß zurückgemeldet haben. Eine Validierungsstation findest du im Gebäude AC (in der Nähe des Studierendensekretariates) sowie in der Zentralbibliothek auf dem Campus Westerberg, auf dem Campus Haste in der Nähe der Bibliothek (Gebäude HR) und im Gebäude “Studentisches Arbeiten” (Halle I/II, Gebäude KH) auf dem Campus Lingen.

Also, nutz doch einfach mal wieder die Gelegenheit und statte deiner Familie und deinen Freunden zu Hause einen Besuch ab oder geh auf Reisen und entdecke, wohin du mit deinem Semesterticket fahren kannst!

Gewinne, Gewinne, Gewinne – bewirb dich nun für den StudyUp-Award!

Auch in diesem Jahr sollen besondere Leistungen der Absolventen an der Hochschule honoriert und mit dem StudyUp-Award ausgezeichnet werden. In einer breiten Kooperation mit insgesamt 27 Organisationen, Verbänden und Stiftungen sollen die herausragendsten Abschlussarbeiten und soziales Engagement honoriert werden. Gesucht werden dabei Bachelor- als auch Master-Abschlussarbeiten der Semester SoSe 2015 und WiSe 2015/16.

Der StudyUp-Award soll in erster Linie deine Mühe und Innovation würdigen. Darüber hinaus kann eine solche Auszeichnung natürlich deine Berufseinstiegschancen verbessern und obendrauf winken Preisgelder. Im Vorjahr lagen diese zwischen 500 Euro und 750 Euro. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 01. Juni 2016 und erfolgt über die Webseite der Hochschule. Jahrgangsbeste werden von der Hochschule direkt gewählt. Hier findest du noch alle Stifter.