Du brauchst eine Alternative zur EM? Auf zum Piesberg!

Egal ob eingefleischter Fußballliebhaber, U-Boot-Fan oder einfach nur leidenschaftliche Begutachterin von sexy Männerkörpern, für die meisten Deutschen hat vor elf Tagen eine Wahnsinnszeit begonnen. Was könnte es Schöneres geben als an nur einem Tag gleich mehrere Spiele anschauen zu können, den neuen Fernseher endlich mal auf gute Bildschirmqualität zu überprüfen (als Studi kommt man da vor lauter Arbeit ja meist nicht zu) sowie Chips und Bier im Überfluss in sich rein zu futtern?

Deine Antwort lautet Vieles? Dann durchlebst du sicher gerade eine schwere Zeit. Was machst du denn heute Abend, wenn niemand Zeit für dich hat, weil alle mit Anfeuern der deutschen Nationalelf beschäftigt sind? Wir haben da eine Idee für dich. Wie wäre es mit einem entspannenden Spaziergang auf den Piesberg? Dort ist es mit Sicherheit ruhig (es hat ja außer dir keiner Zeit dort zu sein), du bist an der frischen Luft, du sparst dir eine stickige Stunde im Fitnessstudio und wenn du Glück hast und das Wetter mitspielt, dann wartet auch noch ein toller Ausblick auf Osnabrück und Umgebung auf dich. Na wie wärs?

Was ist der Piesberg?

Der Piesberg ist vielen nur als Steinbruch und Mülldeponie (seit 2005 geschlossen) ein Begriff, aber seit einigen Jahren lockt er täglich viele Besucher an. Der Grund dafür ist der große rote unübersehbare Aussichtsturm mit begehbarer Plattform auf der Felsrippe. Schau mal was man von hier aus alles sehen kann:

Um dahin zu kommen nutzt du am besten den Bus 581 oder 582 Richtung Wallenhorst über Pye und steigst an der Haltestelle Industriemuseum aus. Von dort aus geht es dann zu Fuß weiter, an den alten Schienen entlang auf den Berg hinauf.

Was gibt’s drum herum?

Wenn du schon mal auf dem Piesberg warst oder dich einfach nur fragst, was der Piesberg noch zu bieten hat, dann statte doch dem Mammutbaum mal einen Besuch ab. Gut, er taucht nicht in der „Liste der dicksten Mammutbäume in Deutschland“ bei Wikipedia auf, aber einen Versuch ihn zu “umarmen” (Wenn du das schaffst…:D) lohnt sich trotzdem. Der Mammutbaum steht im Baumpark am Piesberg (Osnabrücker Straße 110), wo du auch weitere exotische Baumarten finden kannst.

Wenn du zwar kein Fußballmuffel bist, aber für die anstehende stressige Klausurenphase ein nettes Ausflugsziel zum Entspannen und „Kopf frei kriegen“ suchst, dann ist ein Besuch des Piesberges ebenfalls eine prima Idee. Probiere es doch einfach mal aus. 🙂

Das Schloga Open-Air – Festival Nummer 3 auf dem Uni-Campus

Schon letzte Woche wurde der Schlossinnenhof der Universität zum Festivalgelände und über 1.000 Besucher feierten das zusammengestellte Line-Up des Fairytale-Festival. Die Noz hat im Anschluss Tim Vantol als den Geheimtipp des Abends angepriesen. Du kannst uns in den Kommentaren ja mal schreiben, welche Künstler du am besten fandest. Das Woanders Festival am kommenden Tag wurde leider von gießendem Regen heimgesucht. Aber dafür geht es morgen weiter!

Was ist das Schloga-Open Air?

Das Musikbüro Osnabrück e.V. hat sich den Platz zwischen EW-Gebäude und Mensa erbeutet und schenkt uns morgen neun Live-Bands ab 16:30 Uhr bei hoffentlich mildem Wetter. Wie gesagt – geschenkt/umsonst und draußen. Der Samstag steht also im direkten Duell: Schloga vs. drei Spiele der Gruppe E und F. Hier die selbstspielende Überzeugungsarbeit, dass du dich für das Schloga entscheidest. Die Überblick aller Bands.

Boozed (Rock/Indie)

Basement Apes (Rock n’ Roll)

Die Echsen (ex X-Sidaz) (HipHop, Funk, Electro)

Fenster auf Kipp (Indie-Punk)

Jon Sun (Indiepop)

Reineke Fuchs (Indie)

Snakeshit on a Plane (Grunge/Metal)

Im After-Showprogramm gibt es zwei Coverbands, die sich in Osnabrück auch schon einen Namen gemacht haben: Miron Aiden und Razor Smilez. Ab ca. 23:00 Uhr geht es dafür in den Uni-Keller, der sich mächtig füllen dürfte.

Oder lieber Fußball gucken?

Wenn du dich entscheidest, Fußball gucken zu wollen, haben wir hier für dich eine Übersicht zusammen getragen. Entscheide bedacht. Das Schloga ist auf jeden Fall einen Besuch wert, um sich einen Überblick über die angesagten regionalen Bands der letzten 10-15 Jahre zu verschaffen. Und die sind gut ausgewählt. Hier alle weiteren Infos.

Mit deiner CampusCard kostenlos ins Theater

Nicht 8! Nicht 5! Sondern 0 Euro kostet dich der Besuch im Theater Osnabrück!

So einfach geht’s…

Dank der ASten der Hochschule und der Universität Osnabrück kannst du die meisten Vorstellungen des Theaters Osnabrück kostenlos besuchen!!

Und das Ganze geht wie folgt: Ab zwei Tagen vor der jeweiligen Vorstellung kannst du zur Theaterkasse gehen und nach Restkarten fragen.
Sofern diese verfügbar sind, zücke einfach deine CampusCard und schon bekommst du dein Ticket für lau.

Noch einfacher geht’s jeden Donnerstag: In der Mensa am Westerberg ist das Theater wöchentlich von 13-14 Uhr anwesend und händigt Dir Karten aus.
Auch in der Mensa am Schloss findest du von 12.30 – 13.30 das Theater.
An beiden Ständen bekommst du nicht nur die Flatratekarten und zahlreiche Infos zum Theater, sondern auch die sogenannten Kartenschnäppchen für 6 Euro. Das sind Tickets für ausgewählte Stücke, die außerhalb des Gültigkeitszeitraums der Flatrate liegen.

Was Du noch beachten solltest:
Die Kartenschnäppchen gelten für Studierende unter 30.
Bei Premieren, Gastspielen oder Sonderveranstaltungen gilt die Theaterflatrate leider nicht.
Zudem kann immer nur ein Ticket pro Campus-Card ausgegeben werden.

 

Also runter vom Sofa und lasset die Spiele beginnen!

Falls Du schon einmal Lust auf einen Vorgeschmack hast oder wissen möchtest, welche Stücke dich erwarten könnten, schau einfach auf http://www.theater-osnabrueck.de/.

Und falls du besonders theaterbegeistert bist, hier noch ein kleiner Tipp:
Im Studi-Newsletter des Theaters erhältst du neben Terminhinweisen und Mitmach-Aktionen auch spannende Hintergrundinformationen, Blicke hinter die Kulissen und vieles mehr…
http://www.theater-osnabrueck.de/newsletter/newsletter-fuer-studierende.html

Foto: Jörg Landsberg

Erlebe einen appgefahrenen Blick auf deine Stadt

Hand auf’s Herz – wie gut kennst du deine Stadt? Hin und wieder muss man Kommilitonen einen Treffpunkt in der Stadt ausgehend vom grünen Jäger erklären. Nun gut, damit kennt man schon ein Stückchen Osnabrücker Stadtgeschichte, aber ein bisschen was geht da noch…

Osnabrück interaktiv

Der gemeinnützige Verein FOKUS e.V. bereichert seit nunmehr 25 Jahren das Osnabrücker Kulturgeschehen mit Projekten, Veranstaltungen und Jugendarbeit. So ist auch die Idee für eine App entstanden, die dir alle historischen, kreativen und kulinarischen Facetten deiner Lieblingsstadt aufzeigt. Jugendliche arbeiten seit mehr als zwei Jahren an digitalen Inhalten wie Fotos, Videos oder Audio-Interviews, die du einfach nach Lust und Laune beim Spaziergang durchschauen kannst. So glänzt du beim nächsten Elternbesuch. Anhand einer interaktiven Karte wirst du zu Orten geführt, die ansonsten nur Lokalhelden kennen.

Wann geht’s los?

Wie du dir vorstellen kannst, ist die Entwicklung einer solchen App sehr aufwändig. Google bietet eine Plattform, um spannende gemeinnützige Projekte zu fördern und wurde auf die Idee aufmerksam. Du kannst nun für die Umsetzung abstimmen. Keine Sorge, anmelden oder registrieren musst du dich nicht, nur einmal kurz hier klicken und voten.

Bock mitzuwirken?

Vielleicht hast du sogar Lust mitzubasteln? FOKUS bietet vom 08.-10.04. einen kostenlosen Workshop an, bei dem Audio- und Videobeiträge produziert und die erste Route definiert wird. Jeder zwischen 14 und 27 Jahren ist eingeladen und erlebt ein spannendes Wochenende. Unterkunft, Anreise und Verpflegung sind sogar inklusive. Hier kannst du dich anmelden.

Ein geiles Projekt!

Wir freuen uns sehr auf die App, auch wenn man als Treffpunkt natürlich direkt den grünen Jäger wählen kann. 😉

So war die Jagd auf den Nachtwächter

Zu den Erstsemester-Veranstaltungen des AStA gehört neben der Kneipentour auch die Nachtwächertour, die jedes Semester am Rathaus startet. Viele Erstis haben sich letzte Woche vom Nachtwächter auf teils lustige Art und Weise Geschichten und Anekdoten Osnabrücks näher bringen lassen. Beim diesjährigen Nachtwächterjäger sind die Erstis mit einer Laterne bewaffnet durch die Altstadt Osnabrücks getingelt und anschließend im Grünen Jäger eingekehrt.

Was hat es denn mit dem Nachtwächter auf sich?

Der Nachtwächter hat im Jahr 1913 eigentlich das letzte Mal seine Runden durch Osnabrück gezogen und für Ruhe und Ordnung gesorgt. Er war damals ein sogenannter Hilfspolizeisergeant und gab auch bei Feuer oder “unerlaubten Misthaufen” Alarm. Was er wohl heute zu unseren 2.000 Erstis sagen würde, die einmal im Semester durch die Kneipen ziehen? 😉

Stadtführungen macht der Nachtwächter aber heute wieder. Und das im Kerzenschein der Laternen, die jeder Teilnehmer in die Hand gedrückt bekommt. Für Nachtruhe wird dann nicht mehr gesorgt, dafür aber für den ein oder anderen Lacher und die Vermittlung von Osnabrücker Insider-Wissen, mit dem du prahlen kannst. Im Friedenssaal vom Rathaus startet die Tour, geht über die beiden Wehrtürme Bucksturm und Bürgergehorsam, die als Gefängnis genutzt wurden, zur Vitischanze. Zum Abschluss steigst du rauf auf den 40 Meter hohen Marienkirchturm. Wow – was ein Ausblick! Das muss man doch wirklich mal gesehen haben.

Lust bekommen?

Wenn du die Nachtwächtertour verpasst hast, kannst du entweder auf’s nächste Semester warten oder am Wochenende einfach zu einer öffentlichen Stadtführung gehen. Die Führungen finden jeden Freitag und Samstag um 21 Uhr statt. Eine Anmeldung ist dazu nicht erforderlich, du gesellst dich einfach zur Rathaustreppe dazu und schon kann es losgehen.

Was du dann aber verpasst: Unser anschließendes gemütliches Zusammentreffen im Grünen Jäger – bei dem wir nicht nur Jagd auf den Nachtwächter, sondern auch auf das ein oder andere Bier gemacht haben.

 

Vier Tipps für die Kalenderwoche 41

Oktober – da war doch was. Alle Welt spricht die Sprache eines entzückenden Bundeslandes im Südosten Deutschlands. So ließ sich auch die Mensa nicht nehmen die Uni-Erstis mit “Iss guad!” zu begrüßen. Semmelknödel, Spätzle, Sauerkraut!  Do legst di nieda. Da verzeihen wir doch mal glatt die verkürzten Öffnungszeiten. Und die Einstellung der täglichen Ration Currywurst aus dem letzten Semester gleich mit. 😉

Du willst nicht zum Oktoberfest?

Hmm, vielleicht ist das ja garnicht mal die schlechteste Idee. Dir steht nämlich eine sehr abwechslungsreiche Woche bevor. Und falls dich dann doch die Gaudi überkommt, haben wir auch noch was für dich…

Dienstag

Doch wie beginnt man am besten eine Anti-Wiesn-Woche? Mit starkem Kulturgut! Morgen laden Seda Devran und Adrian Müller zu ihrem Examenskonzert ein. Neben der Blues Company erwartet dich dort Sedman Five, Dren Jay – geile Hunde sowie “Chato!”. Das Ganze findet ab 18:30 Uhr im Haus der Jugend statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch

Am Mittwoch geht es in Haste mindestens so lustig zu wie in einem Oktoberfestzelt. Diesmal zwar ohne Helene, dafür aber mit dem Sound der 90er Jahre, laden die Fachschaft und die Studiengänge MBGA und BGB zur legendären HR-Party. Für Studis ist der Eintritt frei, der Rest muss leider draußen bleiben. Inoffizieller Dresscode: Karo-Hemd.

Mittwoch bis Sonntag

Ein ganz besonderes Schmankerl ist das 30. Unabhängige Filmfest Osnabrück, welches von Mittwoch bis Sonntag stattfindet. Morgen kannst du noch von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr günstige 3er-Tickets in der Mensa abstauben. Abseits des Hollywood-Mainstreams hat sich das Filmfest zu einer bedeutenden Einrichtung mit fast 6000 Besuchern gemausert. Zur Einstimmung sei dir der obige Trailer empfohlen. Zudem gibt es weitere Informationen beim NDR.

Donnerstag

Falls du Bock hast ein Rennauto zu bauen, bist du sehr herzlich beim IRTe eingeladen. Beim Infotag gibt es neben Bier und Tier einige Infos über das Team und wie du mitmachen kannst. Schau einfach ab 18:00 Uhr vorbei. Mehr Infos hier.

Ja mei!

Einiges los die Woche. Die übrige Zeit verbringst du natürlich schön brav mit lernen. Oder du triffst die Unileute in deren Ersti-Woche. 😉 Servus.