Keine weiteren Einsparungen an niedersächsischen Hochschulen!

Die globale Minderausgabe der niedersächsischen Landesregierung führt zu Kürzungen an der Hochschule Osnabrück in Millionenhöhe.

Diese Einsparungen treffen die Hochschule direkt vor den noch zu erwartenden Kürzungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK), die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN), außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und die LandesAStenKonferenz (LAK) kritisieren die Einsparungen scharf – und der AStA der Hochschule Osnabrück schließt sich diesem Protest an!

Wir sehen den Studien- und Wissenschaftsstandort Niedersachsen in großer Gefahr, denn es sind Einsparungen in Höhe von über 25 Millionen Euro an den niedersächsischen Hochschulen geplant.

Der Protesttag am 12.05.2021 findet landesweit statt, um auf die Situation aufmerksam zu machen, denn an diesem Tag sind die Haushaltsberatungen der Landesregierung geplant.

Die LAK hat gemeinsam mit dem Bündnis studentischer Belange der Leibniz Uni Hannover, dem freien zusammenschluss der student*innenschaften (fzs), der Grünen Jugend, der Jusos und dem Bund demokratischer Wissenschaftler*innen (BdWi) den folgenden offenen Brief verfasst: Offener Brief

Im Rahmen des Protesttages wurden an den verschiedenen Standorten der Hochschule Banner aufgehängt:

Standort Haste

Standort Lingen

Standort Westerberg

Petition für LKW-Durchfahrtverbot und Verlegung der B68

Ein großer Teil der Fahrradfahrenden in Osnabrück sind Studierende, welche Tag täglich den Gefahren des innerstädtischen Schwerlastverkehrs ausgesetzt sind. Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen mit LKW-Beteiligung – allein elf in den letzten sechs Jahren! LKW-Fahrer nutzen die Bundesstraße 68, die mitten durch die Stadt führt als Abkürzung, um Mautgebühren zu sparen oder ihre Navigationssysteme lenken sie gezielt über die B68 statt über die Autobahnen 1 und 30.

Das Sicherheitsrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen in Osnabrück muss endlich entschärft werden. Ein wichtiger Schritt, den durchfahrenden Schwerlastverkehr aus der Stadt herauszubekommen, wäre die Verlegung der B68 auf die umliegenden Autobahnen 1 und 30. Bisher weigern sich sowohl das Niedersächsische Verkehrsministerium (MW) als auch das Bundesverkehrsministerium (BMVI), diese unkomplizierte und verhältnismäßig schnell umzusetzende Maßnahme durchzuführen. Eine Verlegung sei erst nach dem Bau der A33-Nord möglich.

Doch weitere zehn Jahre wollen wir nicht warten. Fahrradfahrende und zu Fuß Gehende müssen JETZT besser geschützt werden, damit das Sterben aufhört! Weitere Vorteile wären weniger Stau, mehr Platz für Fuß- und Radverkehr, weniger Lärm am Ring und weniger Schadstoffe.

Der AStA der Hochschule Osnabrück unterstützt die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Osnabrück (ADFC) initiierte Petition, die sich an den Landesminister Bernd Althusmann (MW) und den Bundesminister Andreas Scheuer (BMVI) richtet.

Unterschreibt die Petition und teilt sie gerne mit allen, denen das Vorhaben am Herzen liegen könnte: www.openpetition.de/!B68

Statement zu den Vorfällen am Institut für Musik


Im Sommersemester 2020 wurde der Verdacht öffentlich, dass auf Toiletten des Instituts für Musik heimliche Filmaufnahmen erstellt wurden. Seit Beginn dieses Jahres gibt es zunehmend Klarheit in Bezug auf die Vorfälle von sexueller Gewalt am Institut für Musik. Nach Informationen der Polizei wurden sowohl Personen als auch Räume der Hochschule auf den sichergestellten Filmmaterialien identifiziert.

Wir stehen zu diesem Fall mit den zuständigen Personen der Hochschule in Kontakt.
Wir begrüßen, dass die betroffenen Studierenden die Möglichkeit zur professionellen Beratung und zum Gespräch bekommen. Außerdem erwarten wir, dass der Vorfall nun vollständig aufgeklärt wird.

Als AStA der Hochschule Osnabrück und damit als studentische Interessenvertretung verurteilen wir diesen Vorfall von sexueller Gewalt. Als Teil der hochschulfreunde setzen wir uns für eine Kultur des Respekts und des gemeinsamen Miteinanders an unserer Hochschule ein. Jedwedes gewaltsame und grenzüberschreitende Verhalten
läuft diesem Grundsatz unseres Engagements zuwider.

Wir wissen, dass sexuelle Diskriminierung und sexuelle Gewalt vor den Türen der Hochschule keinen Halt machen. Umso mehr sehen wir uns daher in der Pflicht, jeglichen Tendenzen entschieden entgegenzutreten. Nur so können wir dafür sorgen, dass solche Vorfälle sich in Zukunft nicht wiederholen. Daher werden wir unseren Gremienmitgliedern Workshops zum Umgang mit sexualisierter Gewalt anbieten. So wollen wir noch stärker für dieses Thema sensibilisieren.

Als AStA sind wir unter anderem die erste Anlaufstelle für Studierende in Krisensituationen. Dieser Rolle sind wir uns bewusst. Wir möchten daher auf die verschiedenen Beratungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt der Hochschule
Osnabrück aufmerksam machen. Außerdem wollen wir an dieser Stelle auch auf die Richtlinie der Hochschule Osnabrück zum Umgang mit sexueller Diskriminierung, Belästigung und Gewalt hinweisen.

Richtlinie zum Umgang mit sexualisierter Diskriminierung Belästigung und Gewalt (PDF-Datei)

Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück

Hotline zum Thema Sexualisierte Belästigung und Gewalt
Telefon: 0173 9619298
E-Mail: hilfe-bei-belaestigung@hs-osnabrueck.de

Offener Brief: Studieren in Zeiten von Corona – soziale Notlage gemeinsam bewältigen

Offener Brief der Studierenden an die Bundeskanzlerin, die Bundesregierung (vertreten durch die Bundesminister*innen Herrn Scholz und Frau Karliczek), die Regierungschef*innen der Länder sowie die Vorsitzenden der Parteien des Deutschen Bundestages über die soziale Notlage der Studierenden in der Corona-Krise

Deutschland steht in der aktuellen Corona-Pandemie vor gesellschaftlichen Herausforderungen unbekannten Ausmaßes. Nie zuvor waren die Einschnitte im gesellschaftlichen Leben aufgrund einer Pandemie so weitreichend, die Folgen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt so gravierend. Auch die Studierenden trifft die Corona-Pandemie in Deutschland hart. Schätzungsweise 750.000 Studierende stecken seit zwei Monaten in existentiellen finanziellen Notlagen. Sie haben ihren Nebenjob verloren oder ihre laufenden Arbeitsverträge wurden nicht verlängert. Viele dieser Studierenden wissen seit Wochen nicht, wie sie ihre Miete, Lebensmittel oder weitere Verbindlichkeiten zahlen sollen. An ein sorgenfreies und reguläres Studium ist für diese Menschen gar nicht zu denken. Viele werden in den nächsten Wochen und Monaten ihr Studium aus finanziellen Gründen abbrechen müssen, einige haben es schon getan. Denn leider hat die Politik in den letzten zwei Monaten im Allgemeinen sehr wenig für die drei Millionen Studierenden in Deutschland unternommen. Studierende, die ihren Verdienst zumeist mit mehreren Nebenjobs bestreiten, können kein Kurzarbeitergeld beziehen und werden stattdessen in der Regel schlicht und ergreifend aus ihrem Arbeitsverhältnis gekündigt. Auch der Bezug von Arbeitslosengeld II während eines Studiums ist ausgeschlossen. Sie fallen damit durch alle Sicherungsnetze unseres Sozialsystems. Viele warten daher seit Monaten auf ein politisches Signal zur Sicherung ihrer Existenz.

Erst nach eineinhalb Monaten hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine “Lösung” für in Not geratene Studierende präsentiert. Nach dieser sollen die Gelder sogar erst zum 1. Juni für einen Teil der EU-Studierenden und zum 1. Juli für ausländische Studierende fließen. Viele Studierende hatten bis dahin einen Ausfall von annähernd drei Monatseinkünften. Diese “Lösung” besteht aus geringfügigen Anpassungen der Bedingungen des bereits seit 2006 bestehenden KfW-Studienkredits sowie der Aufstockung der Hilfsfonds von Studierendenwerken. Doch sie verkennt die Realität der Studierenden. Viele Studierende werden sich durch den Kredit verschulden, die Zuschüsse an die Studierendenwerke stehen aktuell noch gar nicht zur Auszahlung bereit und werden bei Weitem nicht ausreichen. Eine verschuldete Studierendengeneration darf es unter keinerlei Umständen geben und ist die schlechteste “Lösung”, die sich der Bildungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland leisten konnte.

Kreditbürde für eine ganze Studierendengeneration

An den Konditionen des KfW-Studienkredits ändert sich in der Krisenlösung nur, dass dieser auch für internationale Studierende – befristet auf neun Monate – zugänglich ist und in der Anfangszeit – bis März 2021 – zinsfrei ausgezahlt wird. Das bedeutet jedoch, dass nach dem 31.03.2021 ganz normal Zinsen anfallen. Dementsprechend führt diese Lösung zu einer Gesamtzinslast von mehreren tausend Euro für die Studierenden, während der Bund davon gerade einmal bis zu 150 € trägt, wie sowohl wir Studierendenverbände [1] als auch die GEW [2] vorrechneten. Prinzipiell gilt: Je schlechter es den Studierenden finanziell geht, desto höher die Zinslast – auch in der Krise! Auch für internationale Studierende aus sogenannten Drittstaaten kann u.a. aufgrund einschränkender Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt wie der 120-Tage-Regel, die Rückzahlung eines Kredits besonders herausfordernd sein [3]. Hier von einem zinslosen Kredit zu sprechen, ist nicht richtig. Wirklich offen kommuniziert wurde dieser Umstand bisher nicht.


Es kommt hinzu, dass sich auch bei den Voraussetzungen für den Kredit nichts ändert. Das heißt, dass Studierende, die bereits vor der Krise einen Studienkredit aufgenommen und noch nicht zurückgezahlt haben, keinen weiteren Kredit als “Überbrückungshilfe” aufnehmen können. Auch Studierende, die über dem 10. Fachsemester sind, bekommen bei der KfW keinen Kredit. Einerseits benachteiligt das Studierende im Diplom oder Staatsexamen gegenüber Bachelor und Master, andererseits ist die Regelstudienzeit generell schwer einzuhalten. Nur knapp 40 % der Studierenden schließen laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes ihr Studium in Regelstudienzeit ab [4]. Damit fallen immer noch enorm viele Studierende durchs Raster. 

Die monatliche Kredithöhe beträgt bis zu 650 € pro Kopf. Es ist unvorstellbar, mit einer solchen Summe in Großstädten wie München, Köln oder Hamburg seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Das Existenzminimum für einen alleinstehenden 1-Personen Haushalt wurde für das Jahr 2020 auf 9.168 € festgelegt. Dies sind monatlich 784 € und damit mehr als die maximale Antragssumme des KfW-Kredits. Bedarfsgerecht ist also selbst die höchste zu beantragende Summe nicht.

Zuschüsse als sozialverträgliche Lösung

Die Studierendenwerke bekommen zusätzlich insgesamt 100 Mio. Euro, um hiermit ihre lokalen Hilfsfonds aufzustocken. In den vergangenen Wochen haben bereits Initiativen aus Ländern wie Hessen, Berlin oder Schleswig-Holstein Studierenden finanzielle Soforthilfen zur Verfügung gestellt. Dies begrüßen wir ausdrücklich. An den großen Antragszahlen und der schnellen Ausschöpfung dieser Mittel zeigte sich jedoch, dass weitere Hilfen dringend nötig sind. Jedoch würde, wenn man diese 100 Mio. Euro zu gleichen Teilen auf die 750.000 Studierenden in finanzieller Not verteilen würde, diese nicht einmal 150 € bekommen und das als einmalige Zahlung. Das heißt die Zuschusshöhe ist viel zu gering und ebenfalls nicht bedarfsgerecht. Wenn man bedenkt, dass Studierende durchschnittlich für die Miete 323 € aufbringen werden [5], stellt das in keiner Weise eine bedarfsgerechte Zuschusshöhe dar.
Dabei wäre mehr Geld vorhanden. Im Jahr 2019 wurden um die 900 Mio. € an veranschlagten BAföG-Mitteln nicht abgerufen. Das ist Geld, welches für die Studierenden vorgesehen war. Eine Verwendung dieser Mittel würde sich für eine zielgerechte und faire Zuschusslösung hervorragend eignen. Dass es lediglich 100 Mio. € von einer knappen Milliarde in den Topf geschafft haben, ist aus unserer Sicht eine magere Bilanz.

Studienfinanzierung zukunftssicher gestalten

Nutzen Sie jetzt diese historische Situation, um für gesicherte Ausbildungsverhältnisse und finanzielle Sicherung der Studierenden zu sorgen. Aus den Erfahrungen der letzten Monate muss die Erkenntnis erwachsen, dass viele Notlagen von Studierenden hätten vermieden werden können, wenn es eine gesicherte Studienfinanzierung für alle gegeben hätte. Seit Jahrzehnten plädieren  viele für ein verbessertes BAföG. Die finanzielle Absicherung des Studiums darf nicht nur eine politische Forderung bleiben, sie ist ein grundlegender Baustein für eine gut ausgebildete zukünftige Gesellschaft.

Gemeinsam stark – Bund und Länder für die Studierenden

Studierenden muss in dieser außergewöhnlichen Situation finanziell geholfen werden. Dafür müssen sich der Bund und die Länder davon abwenden, die Zuständigkeiten für die soziale Notlage der Betroffenen beim jeweils anderen zu sehen. Nach zwei Monaten Stillstand und Existenznot für hunderttausende Studierende muss dieser Verschiebebahnhof der Verantwortlichkeiten endlich beendet werden. Klare Aussagen und konkrete, umsetzbare Hilfen für die in Not geratenen Studierenden sind dringend erforderlich. Die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Deutschland ist in Gefahr, wenn Studierende, die das Hochschulwesen mit Leben erfüllen, diesen reihenweise verlassen müssen.

Auch muss die Darlehenslösung des Bundes dringend überdacht werden. Die drohende Zinslast durch den “zinslosen” KfW-Kredit für Studierende führt zu einer verschuldeten Studierendengeneration. Das Problem der Finanzierung wird mit einem Kredit anstatt eines Zuschusses nur in die Zukunft hinausgeschoben. Die Studierenden, die sich nun notgedrungen dafür entscheiden, einen solchen Kredit aufzunehmen, müssen bei der derzeit vorgeschlagenen Lösung noch während des Studiums die Rückzahlung finanziell stemmen.

Wir fordern daher ein Bund-Länder-Programm zur Aufstockung der Zuschüsse an die Studierendenwerke auf mindestens 900 Millionen Euro. Für eine bedarfsgerechte nachhaltige Finanzierung der Studierenden in der Krise ist jedoch mehr als diese knappe Milliarde Euro nötig. Die Mittel müssen allen Studierenden zugänglich sein und abseits der Bedürftigkeit an keine weiteren Bedingungen geknüpft werden.

Eine solidarische Gesellschaft profitiert davon, wenn sie Verantwortung für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Bundesrepublik Deutschland übernimmt, und damit ebenso in ihre Zukunft, in angehende Ingenieur*innen, Ärzt*innen, Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen und Wissenschaftler*innen investiert. Die Studierenden von heute sind die Krisenmanager*innen von morgen. Machen Sie dieses Land auch in Zukunft krisenfest und helfen Sie den in Not geratenen Studierenden – durch bedarfsdeckende Zuschüsse, durch ein reformiertes BAföG für alle, sowie durch schnelle und vor allem unbürokratische Hilfe. Sichern Sie die zukünftige Generation!

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!


Quellenverweise:

[1] https://latnrw.de/2020/05/06/pressemitteilung-staat-verdient-an-studierenden-in-not/
[2] https://www.spiegel.de/panorama/bildung/darlehen-fuer-studierende-in-not-im-ansatz-voellig-verfehlt-a-c514de36-2c90-4f36-9485-af7ba52a5ab6
[3] http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__16b.html
[4] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/05/PD16_181_213.html
[5] http://www.sozialerhebung.de/download/21/Soz21_hauptbericht.pdf

Unterzeichner*innen

Bundesstudierendenvertretungen

Bundesverband ausländischer Studierender (BAS)
Studierendenrat des Deutschen Studentenwerks (DSW)
Vertreter*Innen der Studierendenschaften im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) e.V.
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Landesstudierendenvertretungen

Brandenburgische Studierendenvertretung/BRANDSTUVE
Konferenz Sächsischer Studierendenschaften
Landes-ASten-Konferenz Bayern
Landes-ASten-Konferenz Niedersachsen
Landes-ASten-Konferenz Rheinland-Pfalz
Landes-ASten-Konferenz Saarland
Landes-ASten-Treffen Nordrhein-Westfalen
Landeskonferenz der Studierendenschaften Mecklenburg-Vorpommern
Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg
Studierendenräte Konferenz Sachsen-Anhalt

Hochschulpolitische Gruppen – bundesweit

Campusgrün – Bundesverband grüner und grün-alternativer Hochschulgruppen
Juso-Hochschulgruppen
Linksjugend [‘solid]

Bundesfachschaftentagungen

Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd)
GeoDACH – Vertretung Deutschsprachiger Geographiestudierender e.V.
Gestein – Geowissenschaftliches Studentisches Erfahrungs- und Interessensnetzwerk e.V.
Zusammenkunft aller Physikfachschaften (ZaPF)

Studierendenvertretungen der Hochschulen
AStA der CAU zu Kiel
AStA der FH Aachen
AStA der RWTH AAchen
AStA der Europa-Universität Viadrina
AStA der FH Bielefeld – Hochschulpolitisches Referat
AStA der Frankfurt University of Applied Sciences
AStA der Goethe-Universität Frankfurt
AStA der Hochschule für Gesundheit Bochum
AStA der Medizinische Hochschule Brandenburg 
AStA der TU Dortmund
AStA der TU Kaiserslautern – Referat für Politische Arbeit
AStA der Universität Bonn
AStA der Universität Mainz
AStA der Universität Münster
AStA der Universität Potsdam
AStA der Universität Trier
AStA der Universität zu Köln
AStA der Deutschen Sporthochschule Köln
FSR-ASW TH Köln – Fachschaftsrat Angewandte Sozialwissenschaften
FsVK TH Köln – FachschaftsVertreter*innenKonferenz
Studierendenvertretung FAU Erlangen-Nürnberg
Studierendenvertretung Hochschule München
StuPa der Europa-Universität Viadrina
StuRa TU Chemnitz
StuRa TU Dresden
StuRa Zwickau
Verfasste Studierendenschaft der Universität Tübingen

hochschulpolitische Gruppen – lokal 

Campusgrün Bayern
GEW Studis Brandenburg
Grüne Jugend Brandenburg
Jusos sowie Juso-Hochschulgruppen Rheinland-Pfalz
Linksjugend [‘solid] Brandenburg
Bunte Liste Sporthochschule Köln
DGB Hochschulgruppe Potsdam
DIE LINKE.SDS Potsdam
Die Linke.SDS TU Dresden
Die LISTE FAU Erlangen-Nürnberg
campus:grün kölncampus:grün Sporthochschule Köln
Campusgrün Mainz
Grüne Hochschulgruppe Bonn
Grüne Hochschulgruppe Potsdam 
Grüne Hochschulgruppe Tübingen
Juso-Hochschulgruppe Bonn
Juso-Hochschulgruppe Kaiserslautern
Juso-Hochschulgruppe Kiel
Juso-Hochschulgruppe Universität Köln
Juso-Hochschulgruppe Technische Hochschule Köln
Jusos sowie Juso-Hochschulgruppe Mainz
Jusos sowie Juso-Hochschulgruppe Trier
Links-Grüne Fraktion Europa Universität Viadrina
SDS TU Dresden
Studiengangssprecher B.A. Sport, Erlebnis und Bewegung 3J Sporthochschule Köln Studiengangssprecher Lehramt Staatsexamen Sporthochschule Köln 
unter_bau Hochschulgewerkschaft

Adressat*innen des Offenen Briefs

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundesministerin Anja Karliczek
Bundesminister Olaf Scholz

Nordrhein-Westfalen Ministerpräsident Armin Laschet
Bayern Ministerpräsident Markus Söder
Baden-Württemberg Ministerpräsident Winfried Kretschmann
Niedersachsen  Ministerpräsident Stephan Weil
Hessen Ministerpräsident Volker Bouffier
Rheinland-Pfalz Ministerpräsidentin Malu Dreyer
Sachsen  Ministerpräsident Michael Kretschmer
Berlin Regierender Bürgermeister Michael Müller
Schleswig-Holstein Ministerpräsident Daniel Günther
Brandenburg Ministerpräsident Dietmar Woidke
Sachsen-Anhalt Ministerpräsident Reiner Haseloff SRK Sachsen-Anhalt
Thüringen Ministerpräsident Bodo Ramelow
Hamburg Erster Bürgermeister Peter Tschentscher
Mecklenburg-Vorpommern Ministerpräsidentin Manuela Schwesig
Saarland Ministerpräsident Tobias Hans
Bremen Bürgermeister Andreas Bovenschulte

Vorsitzende der CDU Deutschland Annegret Kramp-Karrenbauer
Vorsitzende der SPD Deutschland Norbert Walther-Borjans und Saskia Esken
Vorsitzender der CSU Bayern Markus Söder
Vorsitzender der FDP Deutschland Christian Lindner
Vorsitzende der Partei Die Linke Deutschland Bernd Riexinger und Katja Kipping
Vorsitzende der Partei Bündnis 90/ Die Grünen Deutschland Robert Habeck und Annalena Baerbock

Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Ralph Brinkhaus
Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag Rolf Mützenich
Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag Christian Lindner
Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag Amira Mohamed Ali und Dr. Dietmar Bartsch
Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag Katrin Göring-Eckardt und Dr. Anton Hofreiter

Offener Brief an die Landesregierung zur globalen Minderausgabe

17,4 Millionen Euro. Diese Summe soll in diesem Jahr im niedersächsischen Haushalt allein im Ressort Wissenschaft und Kultur eingespart werden. Dazu kommt, dass der Haushalt des Ressorts jährlich weiter um 24 Millionen Euro gekürzt werden soll. Das betrifft auch und vor allem uns Studierende. Denn Einsparungen im Bereich Wissenschaft und Kultur bedeutet Einsparungen an den Universitäten und Hochschulen in Niedersachsen und diese Einsparungen werden als erstes uns Studierende erreichen. Dabei werden die niedersächsischen Hochschulen im Bundesvergleich sowieso schon schlecht vom Land finanziert.

Deshalb hat am 18.12.2019 die LandesAStenKonferenz (LAK) gemeinsam mit dem fzs sowie einigen studentischen Senator*innen und dem Hochschullehrerbund einen offenen Brief an die Landesregierung rund um Ministerpräsident Weil geschickt, in dem wir unsere Position klarmachen. Den Brief findet hier:

Aktionstag “Erbseneintopf” am Westerberg – Ein kleiner Rückblick

Am Dienstag den 29.10.2019 fand der Aktionstag “Erbseneintopf” am Campus Westerberg statt. Doch nicht nur in Osnabrück, auch in weiteren Städten in Niedersachsen gab es eine abgespeckte Form des Mittagessens. Mit dieser Aktion machte in Osnabrück der AStA auf den Missstand aufmerksam, dass die finanzielle Unterstützungshilfe des Landes Niedersachsen für die Studierendenwerke in Niedersachsen seit 2014 bei steigenden Studierendenzahlen konstant geblieben ist. Im Umkehrschluss bedeutet dies bei steigenden Lebenserhaltungskosten, Inflation etc., dass die Unterstützung pro Studierenden im gleichen Zeitraum gesunken ist. Eine Petition diese Finanzierungshilfen zu erhöhen ist gestartet – Jede Stimme zählt. Also schnell zur Onlinepetition und unterschreiben (dauert 2 Min. )
Zur Petition:
https://weact.campact.de/petitions/mehr-finanzhilfe-vom-land-fur-studiwerke-studierende-entlasten

Was genau an diesem Aktionstag geschah und warum und wie der AStA der Hochschule Osnabrück dazu steht, dafür haben wir hier euch einige Informationsmaterialien zusammen gestellt.

Pressemitteilung des AStA:
https://hochschulfreun.de/pressemitteilung_aktionstag_hs_osnabrück/

NDR – Hallo Niedersachsen:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Hallo-Niedersachsen,hallonds54818.html

NOZ:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1921102/studentenprotest-in-osnabrueck-studium-wird-zu-teurer

OS-Radio
https://www.osradio.de/2019/10/30/mediathek-studierende-und-studentenwerk-osnabrueck-fordern-mehr-geld-vom-land-niedersachsen/

Hasepost
https://www.hasepost.de/lernen-am-limit-osnabruecker-studierende-demonstrieren-gegen-prekaere-studienbedingungen-156527/

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Demo für ein freies Internet – Zweck und Hintergrund

Sicherlich habt ihr in letzter Zeit die Aufregung im Netz um die Urheberrechtsreform mitbekommen. Diese betrifft nicht nur die gesamte Netzgemeinde, sondern auch uns Studierende. Mit ihrer umstrittenen Urheberrechtsreform vollzieht die Europäische Union einen Einschnitt in die Freiheit des Internets. So wird beispielsweise Artikel 13 zum Einsatz von fehleranfälligen und kostspieligen Uploadfiltern führen (vgl. Netzpolitik.org). Die Uploadfilter werden legale Meinungsäußerungen und kreative Werke blockieren und somit das Internet grundlegend verändern.

Die EU-Urheberrechtsreform droht, den freien Austausch von Meinungen und Kultur über das Internet massiv einzuschränken. Auch in Osnabrück organisiert ein breites Bündnis den Protest am Samstag den 23. März um 14:30 Uhr am Gewerkschaftshaus (in der Nähe vom Hauptbahnhof).

Weitere Informationen zu der Veranstaltung findet ihr auch auf unserer Facebook-Seite.

Bezug auf Studierende

Uns Studierende betrifft die Reform zusätzlich im Bereich Studium und Lehre. Denn mit Artikel 4 des Richtlinienentwurfes wird wieder eine verpflichtende Prüfung auf Urheberrechtsverstöße von eingescannten Materialien eingeführt, welche in der Diskussion um die deutsche Urheberrechtsreform im Jahre 2018 ad absurdum geführt wurde.

Außerdem wird in Art. 11 festgelegt, dass Verlage etc. Lizenzgebühren für Verlinkungen verlangen können, auch wenn der Inhalt der Verlinkung nur in kleinen Textauszügen wiedergegeben wurde.
Die im Art. 13 geforderten Uploadfilter werden auch die Publikationsserver der Hochschule betreffen. Auch hier ist, wie bei Uploadfiltern auf allen anderen Plattformen, nicht klar, wie dieser technisch realisiert werden soll. “Problematisch ist das, weil die Nutzung fremder urheberrechtlicher Werke, z. B. im Rahmen des Zitatrechts, bei wissenschaftlichen Publikationen absolut üblich und geboten ist. Mehr noch: Ohne Zitate gibt es keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Die Filter sind nicht in der Lage, zwischen einem unrechtmäßigen Zitat und einem rechtmäßigen Zitat nach § 51 UrhG zu unterscheiden, zumal die Rechtsprechung dazu vielfältig ist und ständig weiterentwickelt wird.” (Staatsbibliothek zu Berlin)